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Die Aussprache

... nominiert für den Oscar als bester Film und für das beste adaptierte Drehbuch (Sarah Polley). Ab Donnerstag, den 9. Februar täglich in Saal 1.…

Die Angehörigen einer abgeschiedenen Religionsgemeinschaft teilen nicht viel Intimes miteinander. Doch als sich die gewaltsamen Übergriffe der männlichen Gemeindemitglieder mehren, hadern die Frauen zunehmend damit, ihren Glauben mit ihrer Lebensrealität in Einklang zu bringen. Schließlich müssen sie eine mutige Entscheidung treffen: Sollen sie nichts tun, bleiben und kämpfen oder die Gemeinschaft verlassen?

DIE AUSSPRACHE basiert auf dem gleichnamigen Roman der mehrfach preisgekrönten Autorin Miriam Toews. Sarah Polley, die für ihr Debüt „An ihrer Seite“ für einen Oscar® nominiert wurde, hat Toews Roman mit größter Intensität und Spannung auf die große Leinwand übertragen. Bereits bei ihrer Weltpremiere auf dem Telluride Film Festival konnte die von Tatsachen inspirierte Geschichte mit ihrer so klugen wie dichten Inszenierung das Publikum ebenso begeistern wie in Toronto und New York. (Verleih)

Maurice der Kater

... ab 9. Februar täglich in Saal 2 - nach einem Roman von Terry Pratchett!

Ratten, überall Ratten! Sie schlummern in Brotkästen, tanzen auf Tischplatten und klauen Torten dreist unter den Augen der Bäcker… Was also braucht jede Stadt? Einen geschickten Rattenfänger! Auftritt Maurice (Bastian Pastewka) – ein gewiefter sprechender Kater, der die perfekte Masche entdeckt hat, um sich eine goldene Nase zu verdienen. Gemeinsam mit dem naiven Menschenjungen und Flötenspieler Keith und einer kunterbunten Truppe schlauer sprechender Ratten zieht er von Dorf zu Dorf, um die Bewohner um ihr Geld zu erleichtern. Alles läuft wie am Schnürchen, bis das ungewöhnliche Team in dem entlegenen Dorf Bad Blintz ankommt und feststellen muss, dass ihr Plan diesmal nicht aufgeht. Doch Maurice wäre nicht Maurice, wenn er nicht mit jeder Menge List und Tricks versuchen würde, das düstere Geheimnis des kleinen Städtchens zu lüften… (Verleih)

Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee

... der Kinderfilm des Monats Februar ... nur am Montag, dem 13. Februar um 14:30 Uhr!

Die Ozeane als riesige Müllkippe? Dies kann die Meeresbiologin Jaswinder unmöglich zulassen! In ihrem geheimen Forschungsprojekt arbeitet sie daher an einer Lösung, den Plastikmüll in den Weltmeeren zu verringern. Damit aber macht sie sich mächtige Feinde, allen voran den Recycling-Unternehmer Fleckmann, der sich als Saubermann gibt, aber in Wahrheit Geld mit illegaler Müllentsorgung scheffelt. Die Wissenschaftlerin erhält Droh-Mails und ein Dieb bricht in ihr Labor ein und entwendet geheime Unterlagen. Wenig später verschwindet sie plötzlich spurlos von Bord ihres Forschungsschiffes.

Ein Glück, dass ihr Sohn Tarun und dessen Freundin Alice echte Pfefferkörner sind: Mit viel Mut und Cleverness machen sie sich an die Lösung ihres neuesten Falls und erhalten unerwartete Unterstützung von den Geschwistern Johnny und Clarissa und Fischertochter Hanna. Die neu gefundenen Freunde beginnen in alle Richtungen zu ermitteln und ihre abenteuerliche Reise führt von der Forschungsstation an der nordirischen Steilküste über ihr Hauptquartier in der Hamburger Speicherstadt bis in den Fischerort Wesemünde in Mecklenburg-Vorpommern, wo Jaswinders Forschungsschiff liegt. Ob sie gemeinsam Jaswinder befreien und ihre Erfindung retten können? (Jugendkulturservice)

Vogelperspektiven

... ab 16. Februar in Einzelvorstellungen ... der neue Film von Jörg Adolph ("Das geheime Leben der Bäume")!

Es ist höchste Zeit: In den letzten 60 Jahren hat Deutschland fast die Hälfte seiner Vögel verloren. Trotzdem ist für uns kein Tier so allgegenwärtig. Es gibt unzählige Arten von Vögeln, überall sind sie zu finden, nicht zu überhören, auffallend – und oft auffallend schön. Sie sitzen in Hecken und Bäumen, auf Dächern und Balkonen. Doch während der Himmel für sie keine Grenzen hat, wird ihr Lebensraum auf der Erde knapp. Vögel spüren als erste die Klimakatastrophe und zeigen uns die Defizite im Umgang mit der Natur. VOGELPERSPEKTIVEN behandelt eine hochaktuelle Thematik und zeigt, wie wichtig Vögel für die Erde, den Kreislauf der Natur und deshalb auch für die Menschheit sind.

Gerade in Zeiten des Artensterbens ist die Arbeit von Naturschutzverbänden wichtiger denn je. Jörg Adolph begleitet den Ornithologen Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV – Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern, einem der größten Naturschutzverbände Deutschlands, auf seiner Mission zur Rettung der Vögel. Der LBV steht dabei exemplarisch für die Arbeit der NGOs, die sich für die Natur und Artenvielfalt engagieren.

Ganz anders beobachtet Arnulf Conradi Vögel. Der Gründer und frühere Verleger des Berlin Verlages ist begeisterter Birdwatcher seit Kindertagen und hat 2019 den Bestseller „Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung“ veröffentlicht. Poetisch und philosophisch erzählt er in VOGELPERSPEKTIVEN von seiner Faszination für die heimische Vogelwelt.

VOGELPERSPEKTIVEN öffnet die Augen für die Schönheit der Vögel und deren Beobachtung, blickt dabei auch hinter die Kulissen der Umweltpolitik und zeigt beispielhafte Schutzprojekte. Wir machen uns auf zu einer emotionalen und inspirierenden Erkundungsreise mit atemberaubenden Bildern und erleben Arten- und Naturschutz in Aktion.

Noch erwähnenswert: Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Vögel in der Natur zu beobachten sich positiv auf unsere psychische Gesundheit auswirkt – ähnlich wie Waldspaziergänge. (Verleih)

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

... ab 23. Februar täglich im Filmkunst 66!

Auf dem Gelände der größten psychiatrischen Klinik Schleswig-Holsteins aufzuwachsen ist irgendwie – anders. Für Joachim, den jüngsten Sohn von Direktor Meyerhoff (Devid Striesow), gehören die Patient*innen quasi zur Familie. Sie sind auch viel netter zu ihm als seine beiden älteren Brüder, die ihn in rasende Wutanfälle treiben. Seine Mutter (Laura Tonke) sehnt sich Aquarelle malend nach italienischen Sommernächten statt norddeutschem Dauerregen, während der Vater heimlich, aber doch nicht diskret genug, seine eigenen Wege geht. Doch während Joachim langsam erwachsen wird, bekommt seine Welt, nicht nur durch den Verlust der ersten Liebe, immer mehr Risse...

Irrsinnig komisch und tief berührend erzählt der auf dem autobiographischen Roman von Bestsellerautor Joachim Meyerhoff basierende Film davon, wie schwierig es ist, eine Familie zu sein. (Verleih)

Gate to Heaven (OmU)

... einmalige Vorstellung am 24. Februar 2023 mit Gästen! Deutsche Erstaufführung. Englisch mit deutschen Untertiteln.

Robert Sternwall, ein deutscher Journalist, kehrt 2016 nach Artsakh zurück, um über den Krieg zu berichten, der nach einem 22-jährigen Waffenstillstand wieder aufgeflammt ist. Im Zuge seiner journalistischen Recherchen lernt Robert die junge Opernsängerin Sophia Marti kennen, die zufällig die Tochter des vermissten Fotojournalisten Edgar Martirosyan ist, den Robert 1992 beim Fall des Dorfes Talish in Gefangenschaft zurückgelassen hat. Die häufigen Rendezvous von Robert und Sophia entfachen eine leidenschaftliche Romanze...

Lucy ist jetzt Gangster

... ab 2. März täglich in Saal 2!

Die zehnjährige Lucy ist grundehrlich, höflich und immer gut gelaunt. Sie versucht jeden Tag die Welt ein bisschen besser zu machen – zusammen mit ihrer besten Freundin Rima und ihrer Familie, die Eis nach altem Familienrezept verkauft. Lucy ist überzeugt davon, dass es für jedes Problem die richtige Eissorte gibt und schafft es, mit dem Eis das ganze Städtchen glücklich zu machen. Denn einer muss ja schließlich diejenigen ausgleichen, die böse sind, sagt sie. Doch dann geht die Eismaschine kaputt und die Schließung droht, weil die Bank keinen Kredit gewähren will. Guter Rat ist teuer. Bis Lucy hört, wie ihr Onkel Carlo sagt, wirklich jeder könne Gangster werden und dass sie die Regeln selbst bestimmen müsse, um im Leben weiterzukommen. Da kommt sie auf die Idee, eine Bank zu überfallen, um ihre Familie vor dem Ruin zu schützen. Und Klassen-Gangster Tristan soll ihr beibringen, wie sie böse wird. Von ihm bekommt sie Nachhilfe in den Disziplinen Klauen, Lügen, Betrug und Erpressung. Doch ganz so einfach wie sie zunächst denkt, wird aus der lieben Lucy kein durchtriebener Lucyfer… (Verleih)

Return to Dust

... ab 2. März täglich in Saal 2!

Ein zartes Märchen über die verwandelnde Natur der Liebe: Die bescheidene, zurückhaltende Ma und die schüchterne Cao wurden von ihren Familien verstoßen und in eine arrangierte Ehe gezwungen. Sie müssen ihre Kräfte bündeln und ein Haus bauen, um zu überleben. Im Angesicht vieler Widrigkeiten beginnt eine unerwartete Verbindung zu erblühen, als Ma und Cao sich im Einklang mit den Zyklen der Erde einen Ort schaffen, an dem sie gedeihen können. Eine Geschichte über die ewige Liebe, trotz aller Widrigkeiten. (Verleih)

Die Eiche - Mein Zuhause

... ab 9. März in Saal 2!

Es war einmal eine alte Eiche…Die Jahreszeiten ändern sich, aber die Bewohner bleiben die gleichen: das flinke Eichhörnchen, die farbigen Rüsselkäfer, die lauten Eichelhäher, die unermüdlichen Ameisen und viele andere Lebewesen. Sie alle finden Zuflucht, Unterschlupf und ein Zuhause in diesem majestätischen Baum. Die Eiche wirkt wie ein Mietshaus der Natur, in der die Nachbarn miteinander zanken und feiern. Es gibt tierische Konzerte, dramatische Naturkatastrophen und action-geladene Verfolgungsjagden. DIE EICHE – MEIN ZUHAUSE ist eine sinnliche Reise in eine wunderbar vibrierende Welt.

Die preisgekrönten Regisseure Laurent Charbonnier (bekannt für seine Bildgestaltung von Nomaden der Lüfte, Unsere Ozeane) und Michel Seydoux (Produzent u.a.v. Cyrano von Bergerac, Birnenkuchen mit Lavendel) haben einen Naturfilm produziert, der die Großartigkeit dieses Baumes feiert und dabei ohne jeglichen Begleitkommentar auskommt. (Verleih)

Alle wollen geliebt werden

... ab 9. März im Filmkunst 66!

Ein brütend heißer Sommertag. Die Psychotherapeutin Ina merkt, etwas stimmt nicht mit ihr. Doch sie hat keine Zeit, sich darüber den Kopf zu zerbrechen: In der Praxis warten die Patient:innen, ihre Tochter droht zum Vater zu ziehen, ihr Freund will nach Finnland auswandern und ihre egozentrische Mutter feiert den 70sten. Ina will es allen recht machen. Doch dann kommt alles anders. (Verleih)

Inside

... ab 16. März täglich im Filmkunst 66!

Nemo ist ein professioneller Einbrecher und Kunstdieb, ein absolutes Genie auf seinem Gebiet. Doch als er in das Luxus-Penthouse eines renommierten Sammlers einbricht, passiert etwas Unerwartetes: Das Sicherheitssystem des Appartements verriegelt alle Ein- und Ausgänge und bricht im Anschluss zusammen. Nemo ist eingesperrt. Zunächst glaubt er an Hilfe durch seine Komplizen. Als diese nicht auftauchen, beginnt er auf die Sicherheitsleute zu hoffen, und dann sogar auf den Hausherrn persönlich. Selbst das Eintreffen der Polizei sehnt Nemo herbei. Doch vergebens – niemand kommt. Tage werden zu Wochen, Wochen werden zu Monaten, in denen Nemo in einem Gefängnis voller Kunstwerke durchhalten muss. Kunstwerke, die er unter anderen Umständen heiß begehren würde und die jetzt für ihn ohne jeglichen Nutzen sind. Vielmehr muss er sein einzigartiges Talent und seinen Einfallsreichtum nur noch auf eines konzentrieren: Überleben. (Verleih)

Die Häschenschule 2 - Der große Eierklau

... der Kinderfilm des Monats März ... nur am Montag, dem 27. März um 14:30 Uhr!

Es ist kurz vor Ostern und alle sind mit den Vorbereitungen für das anstehende Fest beschäftigt. Unter dem Kommando von Henne Gudrun werden auf dem Hühnerberg fleißig Eier gelegt, die anschließend von den Häschen bunt bemalt werden. Wie jedes Jahr werden in einem feierlichen Ritual mit Hilfe des Goldenen Eis die Hasen ausgewählt, die in der Häschenschule eine Ausbildung zum „Meisterhasen“ erhalten. Die Auserwählten müssen dafür sorgen, dass jedes Kind ein Osternest findet und tragen große Verantwortung. Als das Goldene Ei ausgerechnet den Großstadthasen Max als Meisterhasenkandidat bestimmt, ist die Überraschung groß. Der ehemalige Schüler hängt nach seiner Ausbildung zum Osterhasen wieder mit seinen alten Kumpels in der Stadt ab und fällt eher durch coole Sprüche als durch besondere Fähigkeiten auf.

Dennoch nimmt Max die Wahl an und kehrt zur Häschenschule zurück. Doch noch vor dem ersten Training geschieht das Unfassbare: Das Goldene Ei – die Quelle der magischen Fähigkeiten aller Osterhasen – färbt sich schwarz! Madame Hermine befürchtet das Schlimmste, denn „Verdunkelt sich das Goldene Ei, ist es mit Ostern bald vorbei“. Aber dahinter steckt Leo, der Anführer einer üblen Großstadthasengang, der Ostern abschaffen will. Leo erschleicht sich die Hilfe der Fuchsfamilie und lässt nichts unversucht, um der Häschenschule die Ostereier abzuluchsen. Schließlich entführt er sogar Hasenmädchen Emmi! Um seine beste Freundin zu retten, benötigt Max die Hilfe des Fuchsjungen Ferdinand. Doch kann ein Hase ausgerechnet einem Fuchs vertrauen? (Jugendkulturservice)