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FILMSTARTS

 

 

Die Täuschung

... ab 26. Mai täglich auch bei uns!

Wir schreiben das Jahr 1943. Die Alliierten sind entschlossen, Hitlers Macht im besetzten Europa zu brechen, und planen einen Großangriff auf Sizilien. Doch sie stehen vor einer unlösbaren Aufgabe: Wie sollen sie eine riesige Invasionsstreitmacht vor einem möglichen Massaker schützen? Es ist die Aufgabe zweier bemerkenswerter Geheimdienstler, Ewen Montagu (Colin Firth) und Charles Cholmondeley (Matthew Macfadyen), die genialste und unwahrscheinlichste Verwirrungsstrategie des Krieges zu entwerfen, in deren Mittelpunkt der ungewöhnlichste aller Geheimagenten steht: ein toter Mann. „Die Täuschung“ ist die einzigartige und wahre Geschichte einer Idee, die den Verlauf des Krieges zu verändern hoffte - entgegen jeglicher Logik. Tausende Menschenleben wurden riskiert und die Drahtzieher vor die Zerreißprobe ihres Lebens gestellt. (Verleih)

Die Bilderkriegerin - Anja Niedringhaus

... ab 26. Mai im Filmkunst 66!

Die Fotografin Anja Niedringhaus ist 26, als sie 1992 nach Sarajewo kommt, um über den Krieg zu berichten. Vor Ort ist es bitterkalt, es gibt keinen Strom, kaum Nahrung, und jede:r ist ständig in Lebensgefahr. Der spanische Fotograf Sergio nimmt sie unter seine Fittiche und zeigt ihr, wie man in einem Kriegsgebiet überlebt. Anja berichtet mit Unterbrechungen fast drei Jahre von dem Schauplatz, später arbeitet sie u.a. im Kosovo und in Afghanistan. 2001 wechselt sie zur renommiertesten Bildagentur der Welt, Associated Press (AP). Ihre Fotos landen auf den Titelseiten der großen internationalen Zeitungen, 2005 erhält sie für ihre Berichterstattung aus dem Irak den Pulitzer Prize. In Kabul lernt sie die AP-Chefkorrespondentin Kathy Gannon kennen, beide sind bald ein unzertrennliches Team. Doch dann kommt es während der afghanischen Präsidentschafts¬wahlen 2014 zu einem verheerenden Anschlag …

Roman Kuhn erzählt in seinem mitreißenden Biopic, wie aus einer zunächst wenig erfahrenen Fotografin eine der besten Fotojournalist:innen ihrer Generation wird. Antje Traue spielt Anja Niedringhaus (1965-2014) als leidenschaftliche und todesmutige Wahrheitskämpferin, die mit ihren Bildern aus den Kriegsgebieten immer ganz dicht an den Menschen bleibt und die Welt zum Besseren verändern will. Ein Film von erschreckender Aktualität. (Verleih)

Tagebuch einer Biene

Der Kinderfilm des Monats Mai - nur am Montag, dem 30. Mai um 14:30 Uhr im Filmkunst 66!

In der Tradition von beeindruckenden Kinodokumentationen wie „Nomaden der Lüfte“ und „Mikrokosmos“ erzählt der Film von der abenteuerlichen Reise einer einzigen Biene von ihrer Geburt bis hin zur Gründung eines neuen Bienenvolks. Vom Schlupf bis zum Tod passiert einiges im Bienenleben: Der erste Flug, das Sammeln von Blütenstaub, die Honigproduktion, die Geburt einer neuen Königin oder der Nestbau in einem alten Baumstamm zum Beispiel.

Drei Jahre Dreharbeiten mit der neuesten Makro-Kameratechnologie und CGI-Techniken ermöglichen eine einmalige Bildsprache, die atemberaubende Einblicke in die Welt der Bienen erlaubt – ohne dabei unwissenschaftlich zu werden. Erzählt wird diese faszinierende Geschichte von Anna Thalbach und ihrer Tochter Nellie.

Man erfährt viel über die Bienen. Mehr, als man gemeinhin noch aus dem Biologie-Unterricht behalten hat. Das macht den Film zu einer lehrreichen Angelegenheit, ohne dass der Unterhaltungswert dabei jemals zu kurz kommen würde. „Tagebuch einer Biene“ ist ein phantastischer Film für Jung und Alt, der jedem Zuschauer noch etwas über diese wundersamen Tiere beibringen kann.

(Peter Osteried, programmkino.de)

 

Der kleine Nick auf Schatzsuche

... ab 2. Juni täglich in unserem Kinder- und Familienprogramm!

In der glücklichen Welt des neunjährigen Nick gibt es außer Papa, Mama und der Schule vor allem seine Freunde. Und das sind Adalbert, der Klassenbeste und Liebling der Lehrerin, Roland, der Sohn des Verkehrspolizisten, der sich laufend mit Franz, dem Stärksten der Bande zankt, sowie Chlodwig, der nicht immer den Durchblick hat, Otto der immer nur futtern will und der etwas überhebliche Georg, dessen Vater ziemlich gut verdient. Trotz aller Unterschiede halten sie zusammen, wenn es darauf ankommt. Daher nennen sie sich ja auch: „Die Unbesiegbaren“. Natürlich halten sie sich auch für unzertrennlich.

Aber als Papa eine Beförderung erhält und verkündet, dass die Familie nach Südfrankreich ziehen muss, bricht Nicks Welt zusammen. Er kann sich kein Leben ohne seine besten Freunde vorstellen. Aber „Die Unbesiegbaren“ haben einen Plan, um diesen schrecklichen Umzug zu verhindern: eine Schatzsuche! Mit einem Schatz im Gepäck hätten Nick, sein Papa und seine Mama dann soviel Geld, dass der Vater den besserbezahlten Job gar nicht mehr braucht. Und nachdem sich ein angeblicher Schatz auf dem Gelände der Mädchenschule als Fake News entpuppt, sieht es mit einer historischen Schatzkarte aus der Zeit der französischen Könige im 18.Jahrhundert schon wesentlich verheißungsvoller aus. Voller Eifer machen sich die Jungs auf die Suche und graben sogar eine Schatztruhe aus. Aber dieser Fund erweist sich noch lange nicht als das Ende ihrer Bemühungen... (Verleih)

Glück auf einer Skala von 1 bis 10

... ab 2. Juni täglich in unserem Programm!

Igor lebt allein und jobbt als Fahrradkurier für Biogemüse. Ein paar mehr Kontakte zu anderen Menschen wären schön, aber ansonsten ist der körperlich behinderte Hobby-Philosoph nicht unglücklich. Louis hingegen ist ein 24/7-Unternehmer, ein Workaholic, der vor lauter Arbeit in seiner Bestattungsfirma die Lebensfreude vergessen hat. Als er Igor auf seinem Fahrrad anfährt, ist ihm das doppelt peinlich: zum einen wegen seiner Unachtsamkeit, zum anderen, weil er offensichtlich einen Menschen mit Behinderung verletzt hat. Ein Unfall mit überraschenden Folgen, denn Igor hat sich in den Kopf gesetzt, dass Louis ein perfekter neuer Freund für ihn wäre … und Igor kann sehr hartnäckig sein. So kommt es, dass Louis und Igor zu einer abenteuerlichen Reise im Leichenwagen aufbrechen, die ihr Leben ordentlich auf den Kopf stellt.

GLÜCK AUF EINER SKALA VON EINS BIS ZEHN erzählt mit viel Humor von einer außergewöhnlichen Freundschaft, die mit Vorurteilen gründlich aufräumt, und vor allem eines feiert: das Leben an sich. Eindeutig eine Zehn fürs Kinopublikum! (Verleih)

Mit Herz und Hund

... ab 9. Juni täglich im Filmkunst 66!

Als sich Dave und Fern bei einem Spaziergang im Londoner Park das erste Mal begegnen, gibt es zunächst Krach. Der pensionierte Krankenpfleger hat seine Schäferhündin nicht angeleint, wovon weder die resolute Fern noch ihr Yorkshire-Terrier Henry begeistert sind. Beide verbindet jedoch eine große Liebe zu ihren Vierbeinern, die sie regelmäßig an die frische Luft treibt. So bleibt es nicht aus, dass sich Dave und Fern bei den täglichen Gassigängen wiedertreffen. Nicht nur ihre Hunde freunden sich dabei an, auch zwischen ihren Besitzern entwickelt sich Schritt für Schritt eine zarte Romanze. Doch sowohl Dave als auch Fern haben Geheimnisse, die ihr zerbrechliches Glück bedrohen. (Verleih)

Sundown - Geheimnisse in Acapulco

... ab 9. Juni täglich im Filmkunst 66!

Acapulco, Mexiko: In einem Luxushotel am Strand verbringt Neil (Tim Roth) mit Alice (Charlotte Gainsbourg) und ihren Kindern entspannte Urlaubstage. Das Idyll hat ein Ende als Alice ein Anruf aus London erreicht: Ihre Mutter ist gestorben. Während sie umgehend zurück nach London reist, um sich um die Hinterlassenschaften zu kümmern, kehrt Neil vom Flughafen an den Strand zurück – angeblich hat er seinen Pass im Hotel liegen lassen. Um einer Rückkehr in sein Leben zu umgehen, lügt er Alice fortan weiter an. Bis sie eines Tages wieder am Strand steht und ihn konfrontiert, mit seinen Lügen und seiner fehlenden familiären Verantwortung. Die schwelenden Konflikte brechen offen zutage, doch Neil zieht sich nur umso weiter zurück und bleibt nach einem weiteren Schicksalsschlag am Ende wieder allein am Strand zurück, während die Sonne immer wieder aufs Neue untergeht, am Strand von Acapulco.

Nach NEW ORDER setzt Autor und Regisseur Michel Franco mit SUNDOWN – GEHEIMNISSE IN ACAPULCO seine filmische Suche nach Reaktionen von Individuen und Gesellschaften in Ausnahmesituationen fort. Taucht in einem ruhigen Erzählstil, der einer Momentaufnahme gleicht, ein in die Sonnen- wie Schattenseiten von Acapulco und legt dabei oftmals wortlos das Seelenleben seiner Protagonisten offen.

Ein flirrender, leiser, bildstarker Thriller, der vor der kontrastreichen Kulisse Acapulcos die Diskrepanzen aufzeigt, die in jeder noch so untrennbar scheinenden Beziehung stecken und die umso schonungsloser zutage treten, wenn das Gleichgewicht eines bestehenden Systems durch unvorhergesehene Ereignisse ins Wanken gerät. (Verleih)

Schmetterlinge im Ohr

... ab 16. Juni täglich in Saal 2!

Antoine, ein gutaussehender Geschichtslehrer in seinen frühen Fünfzigern, ist Ignorant der Extraklasse, vor allem wenn es um Symptome des eigenen Alterns geht: Wortmeldungen seiner Schüler oder die Gefühlslage seiner Freundin – geht ihn nichts an. Sogar das morgendliche Schellen seines Weckers ignoriert er. Seine neue Nachbarin Claire treibt er mit ohrenbetäubenden Lärm in den Wahnsinn. Ihre Wutausbrüche perlen an Antoine gnadenlos ab – wie alles in dieser Welt. Erst als er in der Schule auch den Feueralarm ignoriert, ist Antoine gezwungen, sich der unangenehmen Tatsache zu stellen: Er ist so gut wie taub. Und das im besten Alter! Mit dem Einsatz von Hörgeräten eröffnet sich ihm bald eine neue Welt, aber die bringt nicht nur Freude. Dieses Accessoire der Alten passt einfach nicht zu seinem Selbstverständnis als Mann. Noch schlimmer ist für ihn, dass er plötzlich alles mitbekommt, was er sonst entspannt ausblenden konnte. Seine demente Mutter, seine überforderte Schwester, die von ihm jahrelang brüskierte Lehrerschaft – alles prasselt nun ungefiltert auf ihn ein. Nur ein einziger Mensch bedrängt ihn nicht: Violette, die kleine Tochter Claires, die seit dem Tod ihres Vaters nicht mehr spricht. Plötzlich nimmt er gegen seine Natur Anteil an anderen. Mehr noch: er verliebt sich in ihre Mutter. Aber Hörgeräte sind kein Garant für gute Verständigung. Denn die will gelernt sein…

Eine hinreißend turbulente Komödie über die Schwierigkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation und den betörenden Charme der Ignoranz. Getragen von der gnadenlosen Komik, die entstehen kann, wenn Menschen nonchalant aneinander vorbeireden, nähert sich Schauspieler und Regisseur Pascal Elbé spielerisch einem existentiellen Thema: dem Unabänderlichen im Leben und der Chancen, die darin liegen, die Herausforderungen anzunehmen. (Verleih)

Shiver - Die Kunst der Taiko Trommel

... ab 23. Juni im Filmkunst 66!

Das Porträt des Filmemachers Toshiaki Toyoda über die Zusammenarbeit zwischen dem aufstrebenden zeitgenössischen japanischen Musiker und Komponisten Koshiro Hino und dem von der japanischen Insel Sado stammenden Taiko Performing Arts Ensemble Kodo ist ein ganz neues einzigartiges audiovisuelles Erlebnis. Ein Film, der ohne Dialoge auskommt, sich ganz auf den Klang, die Töne, die Musik und die mitreißende Performance des Ensembles konzentriert. Die Aufnahmen des Films entstanden im Proberaum von Kodo und in der beeindruckenden Natur der Insel Sado. TAIKO oder DAIKO, übersetzt: „dicke Trommel“, ist die japanische Bezeichnung für eine Gruppe von großen Röhrentrommeln, die mit Schlägeln geschlagen werden. Im Westen bezeichnet man damit auch die Spielweise des entsprechenden Trommel-Ensembles. (Verleih)

Elvis

... ab 23. Juni täglich in Saal 1!

Das neueste Filmdrama des visionären Filmemachers und Oscar®-Kandidaten Baz Luhrmann.

Der Film beleuchtet das Leben und die Musik von Elvis Presley (Austin Butler) im Kontext seiner komplizierten Beziehung zu seinem rätselhaften Manager, Colonel Tom Parker (Tom Hanks). Die Geschichte befasst sich mit der über 20 Jahre andauernden komplexen Dynamik zwischen den beiden Männern – von Presleys Aufstieg bis hin zum beispiellosen Starkult um seine Person. Besonderer Fokus liegt dabei auf der sich entwickelnden kulturellen Landschaft und dem Verlust der Unschuld in Amerika. Im Mittelpunkt dieser filmischen Reise steht eine der wichtigsten und einflussreichsten Personen in Elvis’ Leben, Priscilla Presley (Olivia DeJonge). (Verleih)

Wie im echten Leben

... ab 30. Juni täglich in unserem Saal 2!

Schauspiellegende Juliette Binoche (...) spielt (...) die renommierte Schriftstellerin Marianne und beginnt ein Doppelleben auf Zeit. Sie gibt allen Komfort der Pariser Kulturelite auf und reist in die nordfranzösische Hafenstadt Caen, wo das Wetter launisch ist und das Leben rauh. Im Jobcenter gibt sie vor, nach einer Scheidung jede Stelle anzunehmen – egal wie schmutzig sie sich die Hände macht. Ihr eigentlicher Plan: Sie will eintauchen in ein Leben zwischen Plackerei und Geldknappheit, zwischen Allesgeben und Nichts bekommen, und ein Buch schreiben über die starken Persönlichkeiten, die diese Welt auf ihren Schultern tragen. Marianne will Arbeit machen, die in der umsorgten Mittelschicht keiner mehr haben will. Ein Job als Putzfrau erweist sich als Glücksfall – extreme Schinderei, blöde Sprüche vom Chef, unfaire Bezahlung – ein Klassiker der Drecksarbeit. Auch wenn sie sich nach kurzer Zeit die Kündigung einhandelt, bringt ihr die Stelle die überwältigende Unterstützung von den Frauen, die stahlharte Putzprofis sind und echte Freundschaft können. Besonders mit der taffen Christele, die sich allein mit drei Kindern durchs Leben schlägt, freundet sie sich an. Dank ihr schafft es Marianne in die Putzkolonne des Fährhafens: 12 Arbeiterinnen, 230 Kabinen, 1,5 Stunden. Es klingt wie eine verwegene Wette, die täglich gewonnen und irgendwie auch verloren wird. Mit Christèle, Marilou und Justine verbindet Marianne bald eine so tiefe Freundschaft, dass ihre wahre Identität zum größten Problem wird. Mit allen Tricks versucht sie, ihr komfortables Künstlerleben vor ihren Freundinnen zu verbergen. Doch irgendwann hat Marianne genug Material für ihr Buch zusammen und es ist Zeit, ihr wahres Gesicht zu zeigen.

Zwischen Dichtung und Wahrheit: WIE IM ECHTEN LEBEN ist ein nach einer wahren Geschichte aufrüttelnd und zutiefst berührend erzähltes Kinoerlebnis. Regisseur Emmanuel Carrère versammelt ein umwerfendes und humorvolles Schauspielerinnen-Ensemble, das Leid und Liebe einer echten „Arbeits-Gemeinschaft“ zeigt. Ein weitsichtiger und sehr aktueller Film über die tiefen Gräben in unserer Gesellschaft und liebevolle Freundschaft, die von deren Überwindung träumt. (Verleih)

Vier Wände für Zwei

... ab 7. Juli täglich im Filmkunst 66!

Sara (Juana Acosta), erfolgreiche Managerin, lebt in Sevilla und ist seit acht Jahren mit Daniel (Daniel Grao) verheiratet. Nicht mehr an die Zukunft ihrer Ehe glaubend, macht sie sich hinter dem Rücken ihres Mannes auf die Suche nach ihren eigenen vier Wänden. Zusammen mit dem unerfahrenen Immobilienmakler Óscar (Carlos Areces) besichtigt sie eine wunderschöne Wohnung, die abgesehen von den scheußlichen Tapeten zwar absolut perfekt wäre, jedoch einen entscheidenden Haken hat: Sara kann erst einziehen, wenn die derzeitige Eigentümerin Lola (Kiti Mánver) verstorben ist. Sara trifft sich mit Lola, die sich als wortgewandte, kettenrauchende und freigeistige Überlebende eines dreifachen Bypasses herausstellt. Eine Naturgewalt, deren Lebensfreude und Leidenschaft mit Saras eher konservativer Einstellung kollidiert. Als Sara entdeckt, dass ihr Mann sie betrügt, sucht sie Trost und Rat bei Lola, der ähnliches widerfuhr. Die beiden Frauen, die so unterschiedlich sind und doch in ihrer Einsamkeit vereint, schließen eine ungewöhnliche Freundschaft. Eine Freundschaft, die von Zuneigung, Gefühlen und viel Humor geprägt ist und am Ende über den Pakt, den sie mit dem Wohnungskauf beschlossen haben, hinauswächst. (Verleih)

Bibi & Tina - Einfach anders

... ab 21. Juli täglich in unserem Kinderferienprogramm!

Dieses Mal ist auf dem Martinhshof alles anders: Bibi und Tina begrüßen drei neue Feriengäste, die sich Disturber, Silence und Spooky und nennen. Silence spricht nicht, Spooky glaubt an Außerirdische und Disturber sagt Bibi den Kampf an. Sie wird Bibi das Lachen schon austreiben!

Disturbers Misstrauen treibt sie schließlich sogar in die Arme des mysteriösen V. Arscher, der einen ausgeklügelten Rachefeldzug gegen Graf Falko führt. Dabei kommt ihnen die Aufregung um einen plötzlichen Meteoritenhagel aus dem All gerade recht –  und sie versetzen ganz Falkenstein in Panik! Keiner kann sich mehr sicher sein! Aber V. Arscher hat nicht mit Bibi und Tina und ihren neuen Freunden gerechnet… (Verleih)

Die Magnetischen

... ab 28. Juli täglich im Filmkunst 66!

+++ Ausgezeichnet mit dem César für den Besten Debütfilm +++

Frankreich Anfang der 1980er Jahre: Aufbruchsstimmung macht sich breit – auch in der Musik. In einer verschlafenen Kleinstadt betreibt die Clique um den charismatischen Jerôme (Joseph Olivennes) und seinen introvertierten Bruder Philippe (Thimotée Robart) auf einem Dachboden einen Piratensender. Als Marianne (Marie Colomb) mit ihrer kleinen Tochter aus Paris in den Ort zurückzieht, ist es um die Brüder geschehen und beide verlieben sich Hals über Kopf in sie.  Mit seiner einnehmenden Art kann Jerôme Marianne schnell für sich gewinnen, während Philippe sich nicht traut, seine Liebe zu zeigen. Er wird zum Militärdienst eingezogen und nach West-Berlin versetzt. Dort verändert die Begegnung mit dem schillernden Radiomoderator Dany (Brain Powell) sein Leben, er kann als DJ beim Militärradio beeindrucken und traut sich, Marianne per Radio seine Liebe zu gestehen. Doch als Philippe nach Hause fährt, muss er feststellen, dass sich alles verändert hat und gerät in einen großen Gewissenskonflikt.

Vincent Maël Cardona gelingt es in seinem pulsierenden Film, die besondere Stimmung der 1980er Jahre einzufangen: Die Mischung aus Melancholie und Resignation auf der einen und überschwänglicher Lebensenergie und Kreativität auf der anderen Seite. Diese besondere Energie ist wie ein sehnsüchtiges Lachen, das durch den Soundtrack mit Titeln von Joy Division, The Undertones, Iggy Pop, Gang of Four oder Front 242 kongenial unterstützt wird. Die jungen Erwachsenen wissen, dass sie definitiv allein aber miteinander verbunden sind, für immer im Zustand des Erwachsenwerdens: Sie sind DIE MAGNETISCHEN. (Verleih)