... nur am 22. März um 20:30 Uhr in Saal 2!
D 1928/29
Science-Fiction-Film.
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou
Produktion: Fritz Lang
Musik: Willy Schmidt-Gentner
Kamera: Curt Courant, Otto Kanturek
Besetzung: Willy Fritsch, Gerda Maurus, Gustav von Wangenheim, Klaus Pohl, Fritz Rasp, Gustl Stark-Gstettenbaur, Tilla Durieux, Mahmud Terja Bey, Hermann Vallentin, Borwin Walth, Max Zilzer u.a.
161 Minuten, s/w, FSK 0
Überlängenzuschlag 1 Euro!
Stummfilm mit deutschen Zwischentiteln!
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden.
Die Theorie eines Wissenschaftlers, daß auf dem Mond reiche Goldvorkommen lagern, zieht nicht nur seinen Freund, den Erbauer eines Raumschiffes, an, sondern auch den Vertreter eines Konsortiums, das die Goldwirtschaft der Erde kontrolliert. Er erpreßt seinen Mitflug. Als sich die Annahme des Wissenschaftlers bewahrheitet, kommt es zu einem dramatischen Konflikt. (filmdienst.de)
Technischer Berater dieses phantastischen Abenteuerfilms war Hermann Oberth, der "Vater der Weltraumfahrt".
Nach der Freigabe durch die Filmzensur am 25. September 1929 wurde der Film am 15. Oktober 1929 im Ufa-Palast am Zoo in Berlin uraufgeführt und von der UFA Filmverleih GmbH (Berlin) vertrieben. Bei der Premiere des Films war auch der Nobelpreisträger Albert Einstein zugegen.
In den 1960er Jahren wurde Fritz Lang wegen seiner innovativen Verdienste mit Frau im Mond im Umfeld der US-Raumfahrt wiederholt als Ehrengast und Referent eingeladen.
Seine deutsche Fernsehpremiere hatte der Film – aufgeteilt auf zwei Abende – am 12. und 13. Juli 1969 im ZDF, also erst 40 Jahre nach seiner Uraufführung, nur Wochen vor der ersten bemannten Mondlandung.
Fritz Lang erfand anlässlich dieses Films den Countdown, der den Start der Rakete wie bei den späteren wirklichen Mondflügen einleitet: „Als ich das Abheben der Rakete drehte, sagte ich mir: Wenn ich eins, zwei, drei, vier, zehn, fünfzig, hundert zähle, weiß das Publikum nicht, wann die losgeht. Aber wenn ich rückwärts zähle, zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins, NULL! – dann verstehen sie.“
"Auch wenn viele utopische Vorstellungen des Films heute naiv erscheinen, verblüfft der Ideenreichtum." (Lexikon des Internationalen Films)