Toni und Helene

... im Rahmen der CineAustria nur am 15. September um 20:00 Uhr in Saal 1!

Im Rahmen der FeelAustria Week 2026 (14.–20. September) bringt CineAustria aktuelles Filmschaffen aus Österreich auf die Leinwände von Berliner Kinos. Den Auftakt von CineAustria macht der Film „Toni und Helene“. Regisseurin Sabine Hiebler ist bei der Vorführung persönlich anwesend und steht anschließend für ein Publikumsgespräch zur Verfügung – eine besondere Gelegenheit, mehr über die Entstehung des Films und die Arbeit des Regie-Duos zu erfahren.

(80 plus)

AT/D 2024

Regie: Gerhard Ertl, Sabine Hiebler

Mit: Christine Ostermayer, Margarethe Tiesel, Julia Koschitz u.a.

95 Min. FSK 6

Helene (Christine Ostermayer), eine einst gefeierte Theaterdiva, lebt zurückgezogen in einer Seniorenresidenz. Mit weit über 80 und der Diagnose einer unheilbaren Krankheit hat sie sich bereits einen Termin in einer Sterbeklinik organisiert. Nur mit der Anreise gibt es Probleme, denn Madame kann ihren Jaguar nicht mehr selbst fahren. Der Neffe (Manuel Rubey) verweigert jede Hilfe als Chauffeur für die letzte Reise, als konservativer Politiker muss er schließlich auf seine Karriere achten. Dafür bringt das Schicksal unerwartet Toni (Margarethe Tiesel) ins Spiel. Die patente Lebenskünstlerin muss sich nach einem Sturz vorübergehend in eben dieser Residenz erholen. Die anfängliche Abneigung der beiden unfreiwilligen Zimmernachbarinnen weicht langsam einer ziemlich besten Freundschaft und so sitzt das ungleiche Damen-Duo bald im stattlichen Oldtimer und fährt gen Schweiz... Sterben ist nichts für Feiglinge – das Leben aber auch nicht. Eine warmherzige Komödie über Freundschaft und den Mut, immer wieder neu anzufangen. (Verleih)

Gentle Monster

Preview im Rahmen der CineAustria am Mittwoch (16.9.) um 20:00 Uhr in Saal 1! ... ab 17. September täglich in Saal 2!

Im Rahmen der FeelAustria Week 2026 (14.–20. September) bringt CineAustria aktuelles Filmschaffen aus Österreich auf die Leinwände von Berliner Kinos. Am 16. September erwartet Sie eine Preview Filmvorführung von „Gentle Monster“ vor dem offiziellen Kinostart in Deutschland.

AU/FR/DE 2026

Regie: Marie Kreutzer

Mit: Léa Seydoux, Jella Haase, Laurence Rupp, Catherine Deneuve, Sylvester Groth u.a.

114 Min. FSK 16

Die Konzertpianistin Lucy (Léa Seydoux) zieht mit ihrem Mann Philip (Laurence Rupp) und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa (Jella Haase) gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich? Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst. (Verleih)

The Booksellers – Aus Liebe zum Buch

... nur am 17. September um 17:00 Uhr in Saal 1!

Die Filmvorführung erfolgt in Kooperation mit der Rare Books Berlin - Internationale Messe für Bücher & Graphik (18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais - Unter den Linden 3) und der Pirckheimer-Gesellschaft für Sammler. Ein Podiumsgespräch mit Protagonisten des Films folgt im Anschluss. 

(The Booksellers)

Dokumentation

USA 2019

Regie: D.W. Young

99 Min. FSK 0

Englischsprachiges Original mit deutschen Untertiteln!

THE BOOKSELLERS ist ein lebendiger Blick hinter die Kulissen der New Yorker Welt der seltenen Bücher und jener faszinierenden Menschen, die sie bewohnen. Der Dokumentarfilm ist eine liebevolle Hommage an die Buchkultur und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Zukunft des Buches.

Der Film unternimmt eine Reise in eine kleine, faszinierende Welt voller träumender, exzentrischer, intellektueller und besessener Bibliophilen, die niemals aufgeben bei der unerbittlichen Suche nach dem nächsten großen Fund. Dabei zeigen sich Buchhändlerinnen und -händler als Gelehrte, Detektiv:innen und Geschäftsleute in einem, und ihre Persönlichkeiten und ihr Wissen sind so divers wie die Bücher, mit denen sie arbeiten. Sie spielen eine unterschätzte, aber essenzielle Rolle bei der Aufgabe des Bewahrens von kulturellem Wissen und menschlicher Geschichte.

Doch trotz aller Leidenschaft sieht der Buchmarkt sich zeitgleich mit einem stetigen Rückgang kleiner Buchhandlungen konfrontiert. Welchen Einfluss haben neue Technologien auf den Buchmarkt? Wie wichtig sind Bücher als haptische Objekte?

Die andauernde Relevanz des Buches wird aber nicht nur von enthusiastischen Büchersammler:innen verteidigt, sondern auch von einer wachsenden Community aus jungen Lesenden und Menschen, deren Liebe zum Buch ungebrochen ist. THE BOOKSELLERS lässt uns diese Liebe spüren – als Plädoyer für die Seiten, die die Welt bedeuten. (Verleih)

Adams Acht

... ab 17.9. täglich um 20:00 Uhr in Saal 1! Der Vorverkauf hat begonnen!

DE/SL 2026

Regie: Hannu Salonen

Besetzung: Oliver Masucci, Felix Kammerer, Svenja Jung, Leonard Kunz, Axel Milberg, Heino Ferch, Katrin Röver, Stephanie Amarell, Nick Romeo Reimann u.a.

124 Min. FSK 6

Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem irgend jemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Einer der Ruderer, Hans Lenk, kämpft darüber hinaus gegen eine Grenze, die immer unüberwindbarer wird. Seine große Liebe Ulla lebt nur wenige Kilometer entfernt, auf der anderen Seite des Ratzeburger Sees. In der DDR.

Während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und schließlich steht bei den Olympischen Spielen ein Team am Start, an das niemand geglaubt hat – bereit, Geschichte zu schreiben…

ADAMS ACHT erzählt eine bewegende Geschichte von Mut, Zusammenhalt und dem Kampf gegen Grenzen – und wie eine Gruppe Außenseiter bei den Olympischen Spielen 1960 für eine sportliche Sensation sorgte. Ein mitreißendes Underdog Drama und ein Stück großes Erzählkino. (Verleih)

Kalter Hund

... ab 17. September täglich im Filmkunst 66!

DE 2026

Regie: Pauline Roenneberg

Besetzung: Corinna Harfouch, Lea Drinda, Victoria Mayer, Thomas Mraz, Karoline Eichhorn, Simon Pearce, Johanna Bittenbinder u.a.

125 Min. FSK 12

Marianne ist ziemlich überrascht, als sie Herrmann am Morgen seines 100. Geburtstags tot in seinem Bett findet. Ihr Gatte hat sich der opulenten Feier mit Verwandtschaft und Lokalpresse gekonnt durch eine Überdosis Tabletten – eigentlich für den Familienmops Berlusconi angedacht – entzogen. Eine Unverschämtheit, die Marianne nicht an die große Glocke hängen will. Und so sieht sich die Familie gezwungen, ein absurdes Schmierentheater zu veranstalten, um das Bild der anerkannten Vorzeige-Familie vor den geladenen Gästen aufrechtzuerhalten. Während die Leiche des Patriarchen noch durchs Haus manövriert wird, entbrennt bereits ein erbitterter Streit um das Erbe. Doch das Testament ist verschwunden und zwischen gierigen Erben, verdrängten Wahrheiten und einer Familienaufstellung mit einem exzentrischen Schamanen kommen dunkle Geheimnisse ans Licht. (Verleih)

Umberto Eco - Eine Bibliothek der Welt

... nur am 18. September um 17:00 Uhr in Saal 1!

Die Filmvorführung erfolgt in Kooperation mit der Rare Books Berlin - Internationale Messe für Bücher & Graphik (18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais - Unter den Linden 3) und der Pirckheimer-Gesellschaft für Sammler. 

(Umberto Eco - La biblioteca del mondo)

IT 2023

Dokumentation

Regie: Davide Ferrario

80 Min. FSK 0

Italienisches Original mit deutschen Untertiteln!

Die Privatbibliothek von Umberto Eco öffnet ein Fenster zu einem magischen Kosmos – meterhohe Regale, gefüllt mit über 30.000 zeitgenössischen sowie 1.500 antiken und seltenen Büchern. Nach dem Tod Ecos gewährte seine Familie dem Regisseur Davide Ferrario, der zuvor mit Eco auf der Kunstbiennale zusammengearbeitet hatte, exklusiven Zugang zu diesem literarischen Schatz. Ursprünglich sollte der Film lediglich die Bibliothek vor ihrer Übergabe an den italienischen Staat und dem damit verbundenen Umzug dokumentieren. Doch daraus entwickelte sich weit mehr.

Der Film taucht ein in die inspirierenden Gedankenwelten des renommierten Philosophen und Schriftstellers sowie seiner Weggefährten. Dabei entfaltet sich nicht nur ein faszinierendes Porträt von Umberto Ecos Gedächtnis, sondern auch ein tiefer Einblick in das kollektive Gedächtnis der Welt. Diese Dokumentation verwebt auf einzigartige Weise die Geschichte der Bibliothek mit den philosophischen Reflexionen Ecos und schafft so ein beeindruckendes Zeugnis über die Kraft von Literatur, Erinnerung und dem Erbe der Menschheit.

„Wer nicht liest, wird mit 70 Jahren nur ein einziges Leben gelebt haben: Sein eigenes. Wer liest, wird 5000 Jahre gelebt haben: Er war dabei, als Kain Abel tötete, als Renzo Lucia heiratete, als Leopardi die Unendlichkeit bewunderte. Denn Lesen ist eine Unsterblichkeit nach hinten.“ (Verleih)

Rendezvous nach Ladenschluß (1940)

... in unserer Reihe FRÜHE MEISTER DER FILMKUNST nur Sonntag, den 20. September um 20:30 Uhr in Saal 2!

(The Shop Around the Corner)
USA 1940
Komödie
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Samson Raphaelson, Ben Hecht
Produktion: Ernst Lubitsch
Musik: Werner Richard Heymann
Kamera: William H. Daniels
Schnitt: Gene Ruggiero
Besetzung: James Stewart, Margaret Sullavan, Frank Morgan, Joseph Schildkraut, Felix Bressart, Sara Haden, William Tracy, Inez Courtney, Charles Smith, Charles Halton, Edwin Maxwell u.a.
99 Minuten, s/w, FSK 0

Deutsche Synchronfassung.

Zwei Menschen, die in einem anonymen Briefwechsel miteinander stehen, werden, ohne es zu wissen, in einem kleinen Galanterie- und Lederwarengeschäft Kollegin und Kollege. Nach einem hintergründig-turbulenten Versteckspiel mündet die im Budapest der 30er Jahre angesiedelte Geschichte in einen märchenhaft-romantischen Schluß. (filmdienst.de) 

Lubitsch wollte unbedingt James Stewart und Margaret Sullavan für die Hauptrollen. Da sie zuerst nicht verfügbar waren, wartete er und drehte in der Zwischenzeit "Ninotschka". "Rendezvous nach Ladenschluss" wurde fast direkt im Anschluss und in nur 28 Tagen gedreht.

"Glänzend inszenierte Komödie mit wunderbaren Darstellern. Im Gegensatz zu Lubitschs frechen Salonkomödien spielt diese liebenswerte Kleine-Leute-Geschichte vor einem relativ realistischen Hintergrund." (filmdienst.de)

Emil und die Detektive

Preview am Sonntag, dem 20. September um 15:30 Uhr in Saal 1! ... ab 24. September täglich in unserem Jugendprogramm!

DE 2026

Regie: David Dietl

Mit: Nicholas Jonah Peter, Merlin Sandmeyer, Lara Toni Lüdders u.v.a.

100 Min. FSK 6

Emil soll die Sommerferien bei seiner Oma in Berlin verbringen. Doch schon im Zug dorthin wird er von dem skrupellosen Betrüger Max Grundeis ausgeraubt – und ein wildes Abenteuer beginnt! Gemeinsam mit einer Bande cleverer Kinder nimmt Emil die Verfolgung auf und stürzt sich in eine rasante Detektivjagd quer durch Berlin – voller Witz, Mut und echter Freundschaft. (Verleih)

Ein Nobody gegen Putin

... 24. September in Einzelvorstellungen in Saal 2!

(Mr. Nobody Against Putin)

DK 2025

Dokumentation

Regie: David Borenstein, Pavel Talankin

Mit: Pavel Talankin

90 Min. FSK

Russisch mit deutschen Untertiteln!

Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend.

Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt.

Über zwei Jahre begleitet Pasha den Wandel des Schulalltags und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert. (Verleih)

Ausgezeichnet mit dem Oscar® und dem BAFTA als Bester Dokumentarfilm sowie eingeladen zu über 100 internationalen Filmfestivals zählt Ein Nobody gegen Putin zu den international meistbeachteten Dokumentarfilmen des Jahres. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt der Film von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem. (Verleih)

Sein oder Nichtsein (1942)

... in unserer Reihe FRÜHE MEISTER DER FILMKUNST nur Sonntag, den 27. September um 20:30 Uhr in Saal 2!

(To Be or Not to Be)
USA 1942
Filmsatire.
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Edwin Justus Mayer
Produktion: Ernst Lubitsch, Alexander Korda
Musik: Werner Richard Heymann
Kamera: Rudolph Maté
Schnitt: Dorothy Spencer
Besetzung: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bressart, Lionel Atwill, Stanley Ridges, Sig Ruman, Tom Dugan, Charles Halton, George Lynn, Henry Victor, Maude Eburne, Halliwell Hobbes, Miles Mander u.v.a.
93 Minuten, s/w, FSK 12

Deutsche Synchronfassung.

1939 wird Warschau von den deutschen Truppen besetzt. Eine Gruppe renommierter Shakespeare-Darsteller, zu dem das Ehepaar Josef und Anna Tura gehört (Jack Benny und Carole Lombard), engagiert sich im Widerstand, fällt aber einem Nazi-Spion auf. Als den Darstellern Verhaftung droht, entwickeln sie einen mutigen Plan, um der deutschen Gestapo zu entgehen...

„Ich hatte die zwei etablierten und anerkannten Rezepte satt: Drama mit entlastender komödiantischer Einlage und Komödie mit dramatischen Elementen. Ich wollte niemanden zu keinem Zeitpunkt von nichts entlasten: Es sollte dramatisch sein, wenn es die Situation verlangt, und Satire und Komödie dort geben, wo sie angebracht sind. Man könnte den Film eine tragische Farce oder eine farcenhafte Tragödie nennen – mir ist das egal und dem Publikum auch.“ (Ernst Lubitsch in der New York Times vom 29. März 1942)

Der Film erhielt eine Oscar-Nominierung für die Filmmusik von Werner R. Heymann.

„Aus diesem Stoff, der halb Hahnrei-Farce, halb Widerstandsdrama ist und halb (falls es eine dritte Hälfte gäbe) Theaterklamotte, hat der europäische Emigrant die perfekteste[sic!] Hollywood-Komödie überhaupt geschaffen, eine Mischung aus Frivolität und Moral, aus politischem Witz und Dekadenz. Einen Film, der alle seine Situationen so oft umkehrt und spiegelt, bis das Unterste zuoberst ist; einen Film, der mit einem falschen Hitler den echten so treffend einfing, wie der nie sein konnte - vielleicht von Chaplins Großem Diktator abgesehen.“ (Hellmuth Karasek in Der Spiegel, 1984)

„Der Meister der intelligenten Komödie zeigt auch hier seine typische Handschrift.“ (Berliner Zeitung)

„Der Komik mit Grauen stilvoll verquickende Film ist eine immer noch nützliche Abrechnung mit dem Führerkult und seinen Begleiterscheinungen. Einer der besten Filme von Ernst Lubitsch, der als ätzende Satire die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller beschreibt und die Schauspielertruppe als tragikomische Helden ehrt.“  (Lexikon des internationalen Films)

Bruno - Der junge Kreisky

Sonderscreening in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin und anschließendem Gespräch mit David Aschheim (Autor) ...

... am 1. Oktober um 20:00 Uhr in Saal 1! Ab 2. Oktober täglich in Saal 2! 

AT/DE 2026

Regie: Harald Sicheritz

Mit: Nils Arztmann, Maya Unger, Soi Schüssler u.v.a.

116 Min. FSK 12

Wien in den späten 1920er Jahren: Als Schüler aus reichem, jüdischem Elternhaus wird Bruno Kreisky von der sozialistischen Arbeiterjugend nur widerwillig aufgenommen. Als die politischen Spannungen im Land eskalieren, riskieren Bruno und seine jungen Mitkämpfer:innen alles. Zusammen organisieren sie verbotene Treffen, verteilen Widerstandsaufrufe und lehnen sich gegen das faschistische Regime auf. Dabei setzen sie nicht nur ihre Freiheit, sondern auch ihr Leben aufs Spiel. Unerschütterlich verteidigt Bruno seine Ideale und geht entschlossen seinen Weg – vom jugendlichen Rebellen zum sozialdemokratischen Weltpolitiker. * Der Film erzählt von Bruno Kreiskys frühen Jahren zwischen bürgerlicher Herkunft und politischem Aufbruch und zeichnet mit einer prominenten Besetzung ein vielschichtiges Porträt eines jungen Mannes, der sich mutig dem wachsenden Faschismus entgegenstellt. (Verleih)

Frau Winkler verlässt das Haus

... ab 1. Oktober täglich in Saal 2!

DE 2026

Regie: Doris Dörrie

Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier u.a.

108 Min. FSK 12

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an. (Verleih)

Digger

... ab 1. Oktober täglich in Saal 1!

(Digger)

US/MEX/GB 2026

Regie: Alejandro González Iñárritu

Mit: Tom Cruise, Sandra Hüller, Riz Ahmed u.a.

128 Min. FSK N.N.

Der mächtigste Mann der Welt begibt sich auf eine verzweifelte Mission, um zu beweisen, dass er der Retter der Menschheit ist, bevor die von ihm ausgelöste Katastrophe alles zerstört. (Verleih)

KiFiMo: Die kleine Hexe

... am 2. und am 23. Oktober jeweils um 14:30 Uhr in unserem Saal 2!

D 2018

Regie: Michael Schaerer

Mit: Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Axel Prahl u.v.a.

103 Min. FSK 0

Besonders wertvoll

Die kleine Hexe hat ein großes Problem: Mit ihren 127 Jahren ist sie viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und wird prompt erwischt! Die Ermahnungen und Ratschläge ihres sprechenden Raben Abraxas hat sie geflissentlich überhört, und nun bekommt sie die Quittung für ihren Übermut: Ihr Besen landet im Feuer und sie muss den langen, steinigen Weg zu Fuß nach Hause laufen, schwer beladen mit dem dicken Zauberbuch, das sie auswendig lernen soll.

Erst wenn sie innerhalb eines Jahres alle 7892 Hexensprüche fehlerfrei aufsagen kann und bewiesen hat, dass sie eine gute Hexe ist, darf sie in der nächsten Walpurgisnacht mitfeiern. Voller Vorfreude macht sich die kleine Nachwuchshexe an die Arbeit: Sie zeigt verirrten Kindern den Weg nach Hause, rettet einen Ochsen vor dem Schlachter und hilft alten Frauen beim Holzsammeln. Das Problem ist nur, dass bei den Oberhexen solche Taten gar nicht gut ankommen. In deren Augen ist nur eine böse Hexe eine gute Hexe. Auch das Lernen der Zaubersprüche gestaltet sich schwierig: Anstatt Regentropfen prasseln erst Tannenzapfen, dann Wäscheklammern und sogar Suppenlöffel vom Himmel.

Obendrein macht ihr die böse Hexe Rumpumpel das Leben schwer. Die hat die Hexenanwärterin das ganze Jahr über beobachtet und sie beim verbotenen Freitagshexen und anderer Vergehen erwischt. Für den Hexenrat ist die kleine Hexe damit durchgefallen und zur Strafe soll sie den Scheiterhaufen für den Hexentanz errichten. Wie gut, dass der kleinen Hexe der passende Zauberspruch dazu einfällt … (Jugendkulturservice)

Die 12 Geschworenen (1957)

... in unserer Reihe FRÜHE MEISTER DER FILMKUNST nur Sonntag, den 4. Oktober um 20:30 Uhr in Saal 2!

(Twelve Angry Men)
USA 1957
Gerichtsfilm.
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Reginald Rose
Produktion: Henry Fonda, Reginald Rose
Musik: Kenyon Hopkins
Kamera: Boris Kaufman
Schnitt: Carl Lerner
Besetzung: Henry Fonda, Martin Balsam, Lee J. Cobb, E. G. Marshall, Jack Klugman, Jack Warden, Robert Webber, Joseph Sweeney, Ed Begley, George Voskovec u.a.
96 Minuten, s/w, FSK 12

Deutsche Synchronfassung

Die Verurteilung eines 18jährigen Puerto-Ricaners wegen Mordes erfordert ein einstimmiges Urteil seitens der zwölf Geschworenen. Wegen zweier eindeutiger Zeugenaussagen scheint es keine Zweifel an dessen Schuld zu geben, doch der Geschworene Nr. 8 (Henry Fonda) ist sich nicht ganz sicher. Immerhin droht dem Angeklagten der elektrische Stuhl…

Spielfilmdebüt von Sidney Lumet nach seinem gleichnamigen Fernsehspiel.

Aufgrund intensiver Proben über zwei volle Wochen konnte der Film in nur 21 Tagen abgedreht werden.

Drei Nominierungen 1958 für den Oscar als „Bester Film“, die „Beste Regie“ und das „Beste adaptierte Drehbuch“. * British Film Academy Award 1958 für Henry Fonda als bester ausländischer Darsteller.  * Goldener Bär der Berlinale 1957 für den besten Film.

„Sidney Lumets Erstlingsfilm verleiht dem Geschehen durch die Begrenzung des Ortes und der Personen eine große Dichte und Spannung. Die Wahrheitsfindung entsteht aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Menschentypen, Ideologien und Interessen - ein Modellfall "demokratischer" Aufklärungsarbeit. Hervorragend besetzt, gespielt und fotografiert.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Eine Krankheit wie ein Gedicht

... ab 8. Oktober in Einzelvorstellungen in Saal 2!

Dokumentation

D 2024

Regie: Jelena Ilic

88 Min. FSK 12

Drogeninduzierte, chronifizierte, schizo-affektive Psychose des manischen Formenkreises, Typ polytox, kein morphin Typ – das ist die Diagnose meines Vaters. Übersetzt bedeutet das, dass er immer wieder denselben Kreislauf durchlebt: er verfällt in drogen-induzierte Psychosen, wird in Psychiatrien ausgenüchtert und versinkt danach in depressiver Scham. Während dieser Psychosen ist er unberechenbar und lebt seine Gewalt offen aus, gegen die Menschen in seinem Umfeld.

Für mich ist er jedoch nicht nur ein Täter, dessen Taten ich zutiefst verurteile, sondern auch ein Mensch, den ich liebe und ein Künstler, den ich bewundere. Seine Psychosen und Innenwelten hat er in Fotografien, Malereien und Skulpturen verewigt und dokumentiert. Auch unsere Beziehung wird in Kunst festgehalten, in einem gemeinsamen Comicbuch, dessen Seiten wir abwechselnd mit Zeichnungen füllen. Er kämpft gegen sich selbst, seine Krankheit und gegen das System. Und ich an seiner Seite.

Der mehrfache Publikumspreisgewinner EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT von Jelena Ilić ist ein vor kreativen Einfällen sprudelnder Film voller Wärme und Humor über umgekehrte Eltern-Kind-Rollen, die Poesie im Chaos und das Durchdringen einer Krankheit. (Verleih)

Der Pfandleiher (1964)

... in unserer Reihe FRÜHE MEISTER DER FILMKUNST nur Sonntag, den 11. Oktober um 20:30 Uhr in Saal 2!

(The Pawnbroker)
USA 1964
Filmdrama.
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Morton S. Fine, David Friedkin (nach dem Roman von Edward Lewis Wallant)
Produktion: Ely A. Landau, Philip Langner, Roger Lewis, Herbert R. Steinmann
Musik: Quincy Jones
Kamera: Boris Kaufman
Schnitt: Ralph Rosenblum
Besetzung: Rod Steiger, Geraldine Fitzgerald, Brock Peters, Jaime Sánchez, Thelma Oliver, Marketa Kimbrell, Baruch Lumet, Juano Hernández, Linda Geiser, Raymond St. Jacques u.a.
119 Minuten, s/w, FSK 16

Englischsprachiges Original mit englischen Untertiteln!

Ein jüdischer Universitätsprofessor aus Leipzig, der vor 25 Jahren im KZ Frau und Kinder verlor, betreibt als Emigrant eine Pfandleihe in Spanish Harlem. Elend und Brutalität seiner Umgebung erinnern ihn ständig an die Vergangenheit und vertiefen seine Verachtung des Menschen. Erst ein Opfertod öffnet seine Verhärtung. (filmdienst.de)

"Der Pfandleiher" war einer der ersten amerikanischen Filme, die sich nach den Ereignissen mit dem Holocaust aus der Sicht eines Überlebenden befassten. 

Für Rod Steiger bedeutete der Film internationale Anerkennung und eine Karriere als Top-Schauspieler in großen Filmen. Er äußerte später, dass er denke, dass seine beste Arbeit die im Pfandleiher gewesen sei.

Silberner Bär für Rod Steiger bei der Berlinale 1964. Von der Writers Guild of America in der Kategorie "Bestes Drehbuch für ein Filmdrama" ausgezeichnet.

„Das psychologische Drama über Mitschuld und Läuterung gewinnt durch seine eindringliche Gestaltung hohe formale und humane Qualitäten.“ (Lexikon des internationalen Films)

„Thematisch hervorragender Film, der trotz bedenklicher Gleichsetzung von Heute und Gestern und einer etwas übertriebenen Symbolik dank der großartigen Darstellung Rod Steigers zu einem erschütternden Erlebnis wird, auch wenn Pathos und Sentimentalität seine Wirkung beeinträchtigen." (Evangelischer Filmbeobachter)

„Mit seinem achten Spielfilm, der über drei Jahre nach seiner Entstehung endlich auch in die Bundesrepublik kommt, hat der Regisseur der Zwölf Geschworenen einen ernstzunehmenden Beitrag zu dem noch immer schwelenden Fragenkomplex Schuld und Vergangenheit geliefert. Lumets unausgesprochene Schlußfolgerung, daß niemand – wie auch immer seine Vergangenheit aussah – sich den Anforderungen der Gegenwart zu entziehen vermag, weist in eine Zukunft, die von gegenseitigem Verstehen getragen wird“ (Evangelische Filmgilde, "Bester Film des Monats", Nov. 1967)

Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte

... ab 15. Oktober täglich in Saal 1!

DE 2026

Regie: Volker Schlöndorff

Mit: Lars Eidinger, Martina Gedeck, Susanne Wolff u.v.a.

118 Min. FSK 12

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. (Verleih)

Angriffsziel Moskau (1964)

... in unserer Reihe FRÜHE MEISTER DER FILMKUNST nur Sonntag, den 18. Oktober um 20:30 Uhr in Saal 2!

(Fail Safe)
USA 1964
Thriller.
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Walter Bernstein (nach dem Roman Feuer wird vom Himmel fallen (Originaltitel: Fail-Safe) von Eugene Burdick und Harvey F. Wheeler)
Produktion: Charles H. Maguire, Max E. Youngstein, Sidney Lumet
Kamera: Gerald Hirschfeld
Schnitt: Ralph Rosenblum
Besetzung: Henry Fonda, Walter Matthau, Larry Hagman, Dan O’Herlihy, Frank Overton, William Hansen, Russell Hardie, Edward „Ed“ Binns, Fritz Weaver u.a.
112 Minuten, s/w, FSK 16

Deutsche Synchronfassung!

Eine durch Funkstörversuche der Sowjets verursachte Fehlschaltung der komplizierten Sicherheitsapparaturen im amerikanischen Hauptquartier löst Atom-Alarm aus: Sofort nimmt eine Bomberstaffel Kurs auf Moskau. Amerikaner und Russen arbeiten gemeinsam an der Zerstörung der Bomber ... (filmdienst.de)

„Reportagehaft-präzis in der Form, wenn auch nicht ohne Vereinfachungen, entwirft der Film die beklemmende Vision von Sicherheitsmechanismen, die sich verselbständigen.“ (Lexikon des internationalen Films)

„Genaue Beschreibung der Folgen der atomaren Rüstung, Folgen, die hoffentlich nie Wirklichkeit werden. Ab 16 sehens- und überdenkenswert.“ (Evangelischer Filmbeobachter)

Chopin - Eine Sonate in Paris

... ab 22. Oktober täglich im Filmkunst 66!

(Chopin, Chopin!)

FR/PL 2025

Regie: Michal Kwiecinski

Mit: Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michał Pawlik, Dominika Ostałowska, Martyna Byczkowska u.a.

114 Min. FSK 12

Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist. (Verleih)

Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Der Film bringt uns eine der berühmtesten und dennoch rätselhaftesten Persönlichkeiten näher, die die Geschichte der Musik für immer veränderten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte. (Verleih)

Ein Haufen toller Hunde (1965)

... in unserer Reihe FRÜHE MEISTER DER FILMKUNST nur Sonntag, den 25. Oktober um 20:30 Uhr in Saal 2!

(The Hill)
GB 1965
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Ray Rigby
Produktion: Kenneth Hyman
Kamera: Oswald Morris
Schnitt: Thelma Connell
Besetzung: Harry Andrews, Sean Connery, Ian Bannen, Ian Hendry, Neil McCarthy, Ossie Davis, Jack Watson, Roy Kinnear, Alfred Lynch, Michael Redgrave, Norman Bird u.a.
123 Minuten, s/w, FSK 16

Deutsche Synchronfassung!

Eine Gruppe Soldaten, die während des Zweiten Weltkrieges in einem britischen Militärstraflager in Nordafrika interniert ist, lehnt sich gegen die sadistischen Behandlungsmethoden des Lagerführers auf. (filmdienst.de)

BAFTA Award für die "Beste britische Kamera".

Ausgezeichnet 1965 für das "Beste Drehbuch" bei den Filmfestspielen von Cannes.

„Ein ebenso erschütternder wie auch hart zupackender, aufrüttelnder Film, der unmenschlichen Sadismus und sturen Militarismus anprangert. Inszenatorisch und darstellerisch hervorragend, mit gelegentlich etwas arg reißerischen Zügen, ohne daß dadurch die grundsätzliche Problematik um Autorität und Gehorsam an Eindringlichkeit und Konsequenz einbüßen würde." (Das Lexikon des Internationalen Films)

„Der konsequent antimilitaristische Film versteht seine Story nicht als Einzelfall, sondern als folgerichtiges Ende einer im Ansatz schon verqueren Ideologie. Der reißerhaften und mit Schockeffekten durchsetzten Gestaltung wegen nur für gefestigte Erwachsene zu empfehlen.“ (Evangelischer Film-Beobachter)

Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit

... ab 29. Oktober in Einzelvorstellungen in Saal 2!

Dokumentation

Regie: Gabriele Schärer

Mit: Barbara Buser u.a.

123 Min FSK 0

Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit.

Barbara Buser ist die Pionierin der Nachhaltigkeit und beeindruckt durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft. Sie hat Areale, öffentliche Räume, Häuser und Plätze in Winterthur, Basel und Zürich – um nur einige wenige Orte zu nennen – nachhaltig zu lebendigen und zukunftsweisenden Begegnungsorten umgestaltet. Auch in Deutschland hat sie unzählige Projekte inspiriert und beraten.

BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – ein Film, der Erstaunliches vermittelt, inspiriert und zum Nachdenken anregt – all das mit viel Schwung, Humor und Leichtigkeit. (Verleih)

Anruf für einen Toten (1966)

... in unserer Reihe FRÜHE MEISTER DER FILMKUNST nur Sonntag, den 1. November um 20:30 Uhr in Saal 2!

(The Deadly Affair)
UK 1966
Spionagethriller.
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Paul Dehn (nach der Romanvorlage 'Schatten von gestern' von John le Carré)
Produktion: Sidney Lumet
Musik: Quincy Jones
Kamera: Freddie Young
Schnitt: Thelma Connell
Besetzung: James Mason, Maximilian Schell, Harriet Andersson, Harry Andrews, Simone Signoret, Kenneth Haigh, Roy Kinnear, Lynn Redgrave u.a.
108 Minuten, Farbe, FSK 16

Deutsche Synchronfassung!

Verrat und Mord im zwielichtigen Dschungel des schmutzigen Krieges der Geheimdienste. Glaubhaft wirkende, nüchtern inszenierte Spionagegeschichte, die überdurchschnittliche Spannung bietet. (filmdienst.de)

Die zentrale Figur in der Romanvorlage ist die häufige Figur George Smiley. Sie war aber aus rechtlichen Gründen nicht für den Film verwendbar.

Die Szene mit der Theateraufführung der Royal Shakespeare Company, die Christopher Marlowes Edward II. aufführt, wurde im Aldwych Theatre aufgenommen.

Fünf Nomierungen für den  für den British Academy Film Award. 

“Dieser neueste Film ist hauptsächlich deshalb interessant, weil er einen Einblick gewährt in das billige und schäbige Leben eines britischen Gegenspionage-Agenten, den James Mason stoisch darstellt.” (Bosley Crowther, New York Times)