Sultanas Traum

... ab 7. März täglich in Saal 2! Berlin-Premiere am 6. März um 20:00 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Isabel Herguera. Der Vorverkauf hat begonnen!

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Berlin und der ASW Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. !

(El sueño de la sultana)

ES/DE 2023

Regie: Isabel Herguera

80 Min. FSK 16

Spanisch/Englisch/Hindi mit deutschen Untertiteln.

Inspiriert von einer feministischen Science-Fiction-Geschichte, die 1905 in Bengalen geschrieben wurde, begibt sich Inés auf eine Initiationsreise durch Indien auf der Suche nach Ladyland, dem utopischen Land der Frauen.

In einer indischen Buchhandlung stößt Inés, eine junge Künstlerin aus San Sebastián, auf ein geheimnisvolles Buch, das ihr Leben für immer verändert. „Sultana’s Dream“, geschrieben 1905 von einer bengalischen Autorin namens Rokeya, erzählt von Ladyland, einem Paradies der Frauen. Hier regieren, forschen und gestalten sie ihr Leben im Einklang mit der Natur, nach dem Prinzip von Liebe und Wahrheit. Männer kümmern sich hinter den hohen Mauern der Häuser ausschließlich um Hausarbeit und Kinderbetreuung. Die kühnen Visionen und ihre Autorin lassen Inés nicht los, wecken den Wunsch nach Freiheit und großen Träumen. Auf den Spuren Rokeyas und Ladyland begibt sich die junge Frau auf eine hypnotische Reise quer durchs Land, über Bangladesh, Sodepur und Vrindavan, über Rom und zurück in die spanische Heimat. (Verleih)

Hunter from Elsewhere – Eine Reise mit Helen Britton

Matinee am Internationalen Frauentag (Freitag, 8.3.) um 12:00 Uhr in Saal 1 mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Elena Alvarez Lutz! Der…

(Hunter from Elsewhere - a Journey with Helen Britton)

D 2021

Dokumentation

Regie: Elena Alvarez Lutz

97 Min. FSK 0

Mit ihrem poetischen Dokumentarfilm über die australische Künstlerin Helen Britton, die dort kürzlich zur Living Treasure of Australian Craft gekürt wurde, führt Regisseurin Elena Alvarez Lutz uns durch wundersame Welten. An felsige Pazifikküsten, durch das australische Outback, zu Ruinen der Schwerindustrie und zu den letzten Meistern deutscher Handwerkstradition: den Steinschleifern von Idar-Oberstein und den Glasbläsern im thüringischen Lauscha. Aus ihren Begegnungen destilliert Helen Britton einer Alchimistin gleich verlorenes Wissen und verwandelt das gefundene Material in ihrer Münchner Werkstatt in faszinierende Kunstwerke. Diesen Prozess begleitet Alvarez Lutz in „Hunter from Elsewhere“ und bereichert ihn mit Klängen und Bildern, bis ihr Film selbst zu einem Wunderwerk wird.

Ein blau glänzender Vogel aus dunklem Silber, aus einer Metallwolke fallende Steintropfen, oder eine Geisterbahn, die mit einem geheimnisvollen Schatz beladen ist – die Werke der renommierten australischen Künstlerin Helen Britton scheinen einer vergessenen Schatzkammer zu entstammen. Und doch ist ihre Kunst modern: avantgardistischer Schmuck, Skulpturen und Zeichnungen, die auf der ganzen Welt bewundert und gesammelt werden.

Bei ihren Expeditionen findet Helen Britton verlassene Werkstätten und alte Manufakturen, an denen die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat. In ihrem Dokumentarfilm „Hunter from Elsewhere“ begleitet Regisseurin Elena Alvarez Lutz sie bei der Rückkehr zu den Werften und Industriestätten ihrer australischen Kindheit und bei ihren Streifzügen, die sie vom australischen Outback bis zu den traditionellen Steinschleifern in Idar-Oberstein und den Glasbläsern im thüringischen Lauscha führen. Dort trifft Helen Britton auf die letzten Träger einer verloren gehenden Handwerkskunst, auf Menschen, die gegen den Lauf der Zeit versuchen, dieses Wissen zu bewahren und weiterzugeben. Sie sammelt Relikte, Ausschuss und Abfall dieser handwerklichen Verfahren, um sie in ihrem verwunschenen Münchner Atelier zu etwas Neuem zu verwandeln, das die Fundorte und ihre Geschichte verdichtet in die Gegenwart trägt. So entstehen zeitlose Kunstwerke, die Menschen auch in weiter Ferne von diesen Quellen berühren. „Hunter from Elsewhere“ lässt auch diese Menschen, Sammler*innen, Galerist*innen und befreundete Künstler*innen zu Wort kommen. (Verleih)

Julie – Eine Frau gibt nicht auf

... ab 7. März in unserem Saal 2!

(À plein temps)

FR 2021

Regie: Eric Gravel

Mit: Laure Calamy, Anne Suarez, Geneviève Mnich u.v.a.

85 Min. FSK

Schon an normalen Tagen lebt Julie am Limit – alleinerziehend mit zwei Kindern, Pendlerin zum Job in einem Luxus-Hotel im Zentrum von Paris, überfällige Kreditratenzahlungen und einem Ex-Mann, der nicht nur beim Unterhalt unzuverlässig ist, ein anstehender Kindergeburtstag… . Aber es kommt noch ärger: der Nahverkehr streikt, die Tagesmutter fast auch, und all' das ausgerechnet, als Julie endlich ein Job-Interview für eine gut bezahlte Stelle im erlernten Beruf hat. Die Chefin im Luxushotel darf davon nichts wissen, und um die Zeit dafür frei zu bekommen, werden Kolleginnen eingespannt. Unter gewaltigem Druck organisiert, rennt, improvisiert Julie auf Kante, und darf sich dabei den Stress nicht anmerken lassen, nicht bei den Kindern, nicht im Hotel, und schon gar nicht beim Vorstellungsgespräch. (Verleih)

»... ein dynamisch intensives Filmkunstwerk - manchmal ist es ein bisschen so, als würde man einem Hochseil-Kettensägen-Jonglierakt zusehen, der kurz davor ist, schrecklich und katastrophal schief zu gehen.« Wendy Ide | Screen-Daily

» Der Filmemacher ... bestätigt hier seine Kunst, entscheidende und wichtige Fragen in eindrucksvolle und faszinierende filmische Abenteuer zu verwandeln.«  Fabien Lemercier | cineuropa

» Kommen Sie wegen des sozialen Realismus, aber bleiben Sie wegen des Thrills, denn Julies Tage werden zu einer aufregenden Analyse der atomisierenden Auswirkungen des Kapitalismus. Lauf, Julie, lauf! «  Edinburgh Filmfestival

» Lassen Sie sich danach Zeit, um sich zu entspannen.« The Guardian

Ihr Jahrhundert - Frauen erzählen Geschichte

... ab 7. März in Einzelvorstellungen!

DE 2024

Dokumentarfilm

Regie: Uli Gaulke

100 Min. FSK 12

Sie sind fünf beeindruckende Frauen, die zusammen mehr als 500 Jahre auf dieser Erde verbracht haben. Sie kommen aus Kuba, Israel, Österreich, Indien und der Türkei und haben durch ihre Stärke und ihr Handeln die Menschen um sie herum inspiriert. Mit starkem Willen und festem Glauben an sich selbst sind sie über Rollenklischees hinausgewachsen und haben ihre Träume verwirklicht. Sie sind Ansporn für alle Frauen, ihren Weg konsequent zu gehen und für Gleichberechtigung einzustehen. (Verleih)

 

Der Wunsch

Preview ... am 8. März zum Internationalen Frauentag um 12:30 Uhr in Saal 2!

D/NO 2024

Dokumentation

Regie: Judith Beuth

105 Min. FSK 0

Der Dokumentarfilm DER WUNSCH begleitet das Liebespaar Maria und Christiane über einen Zeitraum von 10 Jahren auf ihrer emotionalen Reise, sich einen Lebenswunsch zu erfüllen: ein gemeinsames Kind.

Die Regisseurin, Jugendfreundin von Maria, erzählt einfühlsam, wie das Paar dabei mit immer größer werdenden Herausforderungen umgeht. Die Hürden im Gesundheitssystem, die eigene biologische Uhr und die emotionalen Höhen und Tiefen, die das Paar erlebt, setzen ihre Beziehung mehr und mehr unter Druck.

Über Jahre unternehmen beide immer neue Versuche, schwanger zu werden, recherchieren neue Möglichkeiten, probieren neue Techniken, stellen sich finanziellen Herausforderungen. Die querschnittgelähmte Maria zweifelt zunehmend, während Christianes Kinderwunsch unverändert stark bleibt.

Wie nah kann man einander bleiben, wenn Ansichten auseinandergehen? Was, wenn ein großer Wunsch droht, zur Bürde zu werden? Was verbinden wir mit Mutterschaft und Familie?

Offene, humorvolle Gespräche zeigen immer wieder die aufrichtige Auseinandersetzung der beiden Frauen miteinander – ihr Ringen umeinander und um sich selbst.

Der Film erzählt auf bewegende Weise vom Wunsch, sich einen Lebenstraum zu erfüllen. Wie lange kann man an einem Wunsch festhalten? (Verleih)

Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen

Der Kinderfilm des Monats März ... nur am Freitag, dem 15. März um 14:30 Uhr in Saal 2!

DE 2023

Dokumentation

Regie: Johannes Honsell

Mit: Tobias Krell

93 Min. FSK 0

Nach dem Riesenerfolg von CHECKER TOBI UND DAS GEHEIMNIS UNSERES PLANETEN mit über 500.000 Zuschauern kommt endlich der zweite, noch spannendere Kinofilm des beliebten KiKA-Moderators auf die großen Leinwände: In CHECKER TOBI UND DIE REISE ZU DEN FLIEGENDEN FLÜSSEN dreht sich alles um eine geheimnisvolle Schatzkiste, die Tobi eines Tages erhält. Doch die Kiste ist verschlossen, und nur eine Person hat den Schlüssel: Marina – Weltumseglerin und Tobis beste Freundin aus Kindertagen. Aber wo steckt sie? Mit der Suche nach ihr beginnt auch Tobis neuestes Abenteuer.

Die Reise führt ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Karstinseln, über das stürmische südchinesische Meer, zu Pferde-Hirten in der mongolischen Steppe und zu Indigenen im Amazonas-Regenwald Brasiliens. Immer mit einem Ziel vor Augen: Das Rätsel der Schatzkiste zu lösen und die mysteriösen fliegenden Flüsse zu finden. CHECKER TOBI UND DIE REISE ZU DEN FLIEGENDEN FLÜSSEN– ein dokumentarischer Abenteuerfilm zum Staunen, Nachdenken und Lachen für die ganze Familie! (Verleih)

"Viel besser kann man Infotainment für Kinder kaum machen!" - Hamburger Morgenpost

Alle hassen Johan

... ab 14. März täglich in Saal 2!

(All hater Johan)

NO 2022

Regie: Hallvar Witzø

Mit: Pål Sverre Valheim Hagen, Ingrid Bolsø Berdal, Ine F. Jansen u.a.

93 Min. FSK

Norwegisches Original mit deutschen Untertiteln

Johan Grande erblickt das Licht der Welt auf der rauen norwegischen Insel Frøya. Die Grandes sind Außenseiter in dem kleinen Dorf. Johans Eltern waren Widerstandskämpfer, die bei der Besetzung Norwegens durch die deutsche Wehrmacht strategisch wichtige Brücken sprengten – auf eigene Faust und jenseits der offiziellen Parteistrategien. Nachdem die Eltern bei einer ihrer Sprengaktionen versehentlich umgekommen sind, lebt die Begeisterung für Explosionen in dem kleinen Johan weiter. Sie gibt ihm Halt, ebenso wie die Liebe zu seinem Wildpferd Ella und dem Nachbarsmädchen Solvor. Gemeinsam erproben er und Solvor Zündkörper und zaghaft auch die erste Liebe – bis es wieder zu einem explosiven Zwischenfall kommt...

„Alle hassen Johan“ erzählt mit Herz und mit viel schwarzem Humor die Geschichte eines liebenswerten Einzelgängers, der aufgrund seiner seltsamen Leidenschaft überall aneckt. Zeit seines Lebens kämpft er um die Verdienste seiner Eltern, um seinen Platz in der Gesellschaft und um die Liebe seines Lebens. (Verleih)

Die Unschuld

... ab 21. März täglich im Filmkunst66!

(Kaibutsu)

JA 2023

Regie: Hirokazu Kore-eda

Mit: Ando Sakura, Tanaka Yuko, Nagayama Eita, Soya Kurokawa, Hinata Hiiragi, Shidô Nakamura u.a.

126 Min. FSK 12

Saori Mugino ist eine junge Witwe und Mutter. Ihre ganze Liebe gehört ihrem Sohn Minato. Als sich der Junge mehr und mehr zurückzuziehen beginnt, spürt sie, dass etwas nicht stimmen kann. Mit Entsetzen erfährt Saori, dass Minatos Lehrer Schuld sein soll an seinem merkwürdigen Verhalten. Aufgebracht stürmt sie in die Schule, verlangt Antworten. Sie spürt, dass man sie hinhält, ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Doch sie lässt nicht locker und will der Sache auf den Grund gehen. Bis nach und nach offenbar wird, was wirklich geschah. Es verändert das Leben aller Beteiligten für immer…

Mit seinem präzisen Blick und ausgeprägten Humanismus hat sich der japanische Regisseur HirokazuKore-eda weltweit einen Namen als Ausnahmefilmemacher gemacht. Für „Shoplifters – Familienbande“ ist er in Cannes mit der 'Goldenen Palme‘ ausgezeichnet worden. Jetzt präsentiert Kore-eda seine größte und ambitionierteste Arbeit. Geschrieben von dem in Japan gefeierten Autor Yûji Sakamoto. erzählt der preisgekrönte Film DIE UNSCHULD eine bewegende Geschichte über Menschen, die um ihr Glück kämpfen und von einer Freundschaft zwischen zwei Jungen, die nicht sein darf. In drei Episoden, aus drei verschiedenen Perspektiven fast wie ein Psycho-Thriller erzählt, gibt dieses meisterliche Epos den Blick auf die Wahrheit erst nach und nach frei. Und schlussendlich wird mit großer Wucht deutlich, welch fatale Folgen voreilige Schlüsse haben können.

DIE UNSCHULD ist ein hinreißendes Meisterwerk über all das, was der Himmel erlaubt. Für die außergewöhnliche Musik zeichnet der erst kürzlich verstorbene Oscar®-Gewinner Ryuichi Sakamoto verantwortlich. (Verleih)

Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt

... ab 21. März in Einzelvorstellungen in Saal 2!

(Umberto Eco - La biblioteca del mondo)

Dokumentation

IT 2023

Regie: Davide Ferrario

80 Min. FSK 0

Die Privatbibliothek von Umberto Eco öffnet ein Fenster zu einem magischen Kosmos – meterhohe Regale, gefüllt mit über 30.000 zeitgenössischen sowie 1.500 antiken und seltenen Büchern. Nach dem Tod Ecos gewährte seine Familie dem Regisseur Davide Ferrario, der zuvor mit Eco auf der Kunstbiennale zusammengearbeitet hatte, exklusiven Zugang zu diesem literarischen Schatz. Ursprünglich sollte der Film lediglich die Bibliothek vor ihrer Übergabe an den italienischen Staat und dem damit verbundenen Umzug dokumentieren. Doch daraus entwickelte sich weit mehr.

Der Film taucht ein in die inspirierenden Gedankenwelten des renommierten Philosophen und Schriftstellers sowie seiner Weggefährten. Dabei entfaltet sich nicht nur ein faszinierendes Porträt von Umberto Ecos Gedächtnis, sondern auch ein tiefer Einblick in das kollektive Gedächtnis der Welt. Diese Dokumentation verwebt auf einzigartige Weise die Geschichte der Bibliothek mit den philosophischen Reflexionen Ecos und schafft so ein beeindruckendes Zeugnis über die Kraft von Literatur, Erinnerung und dem Erbe der Menschheit. (Verleih)

Radical – Eine Klasse für sich

... ab 21. März täglich in Saal 1!

(Radical)

USA/MEX 2023

Regie: Christopher Zalla

Mit: Eugenio Derbez, Daniel Haddad u.v.a.

127 Min. FSK 12

Die Sechstklässler der Jose Urbina Lopez-Grundschule in Matamoros staunen nicht schlecht als die erste Unterrichtsstunde ihres neuen Lehrers Sergio Juarez (gespielt von Latin-Megastar Eugenio Derbez) beginnt. Sie gelten als leistungsschwächste Schüler Mexikos und ihre Welt ist geprägt von Gewalt, Vernachlässigung und Korruption. Im Klassenzimmer herrscht eine Atmosphäre der Härte und Disziplin. Doch Sergio wählt einen anderen Weg, um den Schülern aus der Sackgasse der Perspektivlosigkeit zu helfen: Er wendet sich mit Freiheit und Empathie an die Klasse, um ihre Neugierde, ihr Potenzial und vielleicht sogar ihr Genie zu entfesseln. Sergios’ unkonventioneller Lehrplan stößt allerdings nicht nur auf überraschte und verwunderte Gesichter der Kinder, sondern auch auf wenig Akzeptanz und Unterstützung im Lehrerzimmer…

RADICAL ist eine ehrliche, spielerische und inspirierende Geschichte über einen Lehrer, der einen radikalen Ansatz wählt, um bei übersehenen Kindern die Freude am Lernen zu entfachen. Der Publikumsliebling und Herzensbrecher des Sundance Festivals 2023 (Gewinner des Sundance Festival Favorite Award) basiert auf wahren Begebenheiten und wirft ein Licht auf das unglaubliche Potenzial, das Kinder entfalten können, wenn ein innovativer Lehrer sie dazu befähigt, selbst zu denken und an sich zu glauben. (Verleih)

Sowas von super!

... ab 21. März täglich in unserem Osterferien-Kinderprogramm in Saal 2!

(Helt Super)

NO 2022

Regie: Rasmus A. Sivertsen, Jean-Luc Julien

76 Min. FSK

Prädikat „besonders wertvoll“

Die elfjährige Hedvig hat ein Geheimnis. Ihr Vater ist ein Superheld und sie als nächste in ihrer Familie an der Reihe. Da gibt es nur ein Problem: Hedvig ist total unsportlich und verbringt ihre Zeit lieber mit Computerspielen. Schlechte Voraussetzungen für eine angehende Superheldin. Kein Wunder, dass ihr Vater ihren talentierteren und arroganten Cousin als seinen Nachfolger auswählt. Aber nicht mit Hedvig! Mit Hilfe ihrer coolen Oma startet sie ihr ganz persönliches Superheldinnentraining. (Verleih)

Morgen ist auch noch ein Tag

... ab 4. April in Saal 1!

(C'è ancora domani)

IT 2023

Regie: Paola Cortellesi

Mit: Paola Cortellesi, Emanuela Fanelli, Romana Maggiora, Valerio Mastandrea, Giorgio Colangeli u.v.a.

118 Min. FSK

„Anders als alles, was wir bisher gesehen haben.“ (Coming Soon)

„Ein kleines Juwel!“ (screenweek)

„Ein Film der Hoffnung!“ (La Nazione)

Rom, 1946. Neorealistische Kinobilder in Schwarz-Weiß und eine sehr charmante, emotionale, aber auch überraschend lustige Geschichte trotz ihres leider erschreckend aktuellen Themas: häusliche Gewalt. Vermutlich hätte niemand damit gerechnet, dass MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG zum erfolgreichsten Film des Jahres 2023 in Italien werden würde. 7 Wochen lang hielt sich MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG auf Platz 1 der italienischen Kinocharts - gegen Hollywoodblockbuster wie DIE TRIBUTE VON PANEM – THE BALLAD OF SONGBIRDS AND SNAKES oder Ridley Scotts NAPOLEON. Mit 4,8 Millionen Besucher:innen ist die Tragikomödie der besucherstärkste Film des Jahres in Italien und damit noch erfolgreicher als BARBIE und OPPENHEIMER. In den kommenden Tagen wird er auch die 5 Millionen-Besucherhürde knacken. „Der richtige Film zur richtigen Zeit.“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der „das Kinopublikum veranlasst, stehend zu applaudieren, und die Kritiker von der besten italienischen Komödie seit langem sprechen lässt“ beobachtet die italienische Tageszeitung La Stampa.

TOBIS hat sich die Rechte am fulminanten Regiedebüt von Paola Cortellesi gesichert, die in Italien als Moderatorin und Schauspielerin längst ein Star und hierzulande aktuell in der Krimiserie MORD IN GENUA zu sehen ist. In MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG führte Cortellesi nicht nur Regie, sondern spielte außerdem die Hauptrolle und schrieb am Drehbuch mit. Herausgekommen ist eine mutige und unkonventionelle Tragikomödie über eine Zeit, in der Frauen ab ihrer Geburt dem herrschenden Patriarchat ausgeliefert waren. Frauen wie Delia (Cortellesi), für die der Haushalt, die Erziehung ihrer drei Kinder und harte körperliche Arbeit genauso alltäglich sind, wie die Schläge und Erniedrigungen ihres cholerischen Ehemanns Ivano (Valerio Mastandrea). Dabei bleibt Delia jedoch stets die Heldin ihrer eigenen Geschichte, die der Männerwelt immer wieder mit kleinen Siegen trotzt und sich für ihre Tochter auf den langen, steinigen Weg zur eigenen Unabhängigkeit macht.„... der erst das Herz und dann den Kopf anspricht ... enthusiastisch, süss und originell“ urteilt der Hollywood Reporter. MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG feiert die Frauen, die Europa nach den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs wieder aufgebaut haben. Eine Geschichte wie David gegen Goliath mit einem Ende, das wirklich niemand vorauszusehen vermag. Paola Cortellesi ist mit ihrem Erstling ein außergewöhnliches Kunstwerk gelungen, das insbesondere von seinen wunderbaren Darstellern lebt und als Eröffnungsfilm des Filmfests Rom mit dem Progressive Cinema Award und dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. (Verleih)

Von Vätern und Müttern

... ab 23. Mai täglich im dänischen Original mit deutschen Untertiteln!

(Fædre & Mødre)

DK 2022

Regie: Paprika Steen

Mit: Nikolaj Lie Kaas, Amanda Collin, Lisa Loven Kongsli u.v.a.

97 Min. FSK

In dänischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Paprika Steen (DAS FEST, IDIOTEN) schafft eine witzige und intelligente Karikatur der heutigen Elterngeneration und schildert amüsant Kämpfe zwischen Eltern, Lehrer:innen und Rektor:innen. Mit Nikolaj Lie Kaas (DÄNISCHE DELIKATESSEN, ADAMS ÄPFEL), Lisa Loven Kongsli (HÖHERE GEWALT, JUSTICE LEAGUE), Martin Greis-Rosenthal (DER RAUSCH), Amanda Collin (THE PROMISED LAND) u.v.m. Nachdem ihre Tochter die Schule gewechselt hat, müssen Piv und Ulrik direkt an der berühmten jährlichen Klassenfahrt mit Kindern und Eltern teilnehmen, bei der sie um einen Platz in der Elterngruppe der neuen Klasse kämpfen. Sie werden konfrontiert mit einer festgefahrenen Machtstruktur und dominanten Eltern. Es gilt nun, alle Hürden zu überwinden, um in der Elterngemeinschaft anerkannt zu werden – aber was sind sie bereit, für ihr Kind zu tun? (Verleih)