66

Vorschau

... ab 2. Dezember täglich bei uns!

Italien im 17. Jahrhundert: Hinter den Mauern des Klosters von Pescia versetzt die Novizin Benedetta Carlini (Virginie Efira) die Oberhäupter der katholischen Kirche in Aufregung, als die Wundmale Christi an ihrem Körper auftreten. Trotz anfänglicher Zweifel an der Echtheit der Stigmata steigt Benedetta als „Auserwählte Gottes“ zur Äbtissin auf. Von nun an genießt sie Privilegien in der Ordensgemeinschaft, die ihr ein geheimes Doppelleben erleichtern: Sie lässt sich von der Nonnenschülerin Bartolomea (Daphné Patakia) in die Geheimnisse körperlicher Lust einführen. Doch die ehemalige Klostervorsteherin Felicita (Charlotte Rampling) kommt dem verbotenen Treiben auf die Spur…

Paul Verhoeven, der Meister der Provokation, meldet sich mit einem Paukenschlag zurück: Vier Jahre nach seinem Golden-Globe®-Erfolg mit „Elle“ legt der Regisseur mit BENEDETTA, der erotischen Liebesgeschichte zweier Nonnen, einen fieberhaften Geniestreich vor, der bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Aufsehen sorgte. Basierend auf dem Buch „Immodest Acts“ von Judith C. Brown zeichnet Verhoeven das Leben der lesbischen Nonne Benedetta Carlini nach und lässt Religion und Sexualität auf nie gesehene Weise aufeinanderprallen. Das doppelbödige Drama mit Virginie Efira als Benedetta, Daphné Patakia als verführerische Novizin und Charlotte Rampling als strenge Äbtissin erzählt von dem Aufstieg einer jungen Frau, die sich zielstrebig an die Spitze einer Männerdomäne kämpft. Ihr perfides Spiel mit der Wahrheit erinnert dabei an Verhoevens Klassiker „Basic Instinct“ und „Total Recall“. BENEDETTA ist das nächste Meisterwerk von Paul Verhoeven, das man gesehen haben muss.

WEIHNACHTEN IM ZAUBEREULENWALD

... ab 2. Dezember in unserem Kinder- und Familienprogramm!

Estland ist nicht das erste Filmland, an das man denkt, wenn man sich auf den Weg ins Kino macht – zumindest dann, wenn es ein regulärer Besuch und kein Festival ist. Mit „Weihnachten im Zaubereulenwald“ gibt es nun aber einen herzallerliebsten Familienfilm, der zwar auch das Thema Weihnachten aufgreift, dies aber ohne religiösen Unterbau macht. Es geht um die Geschichte eines Mädchens, das erstmals seinen Großvater trifft, weil sein eigener Vater mit ihm nicht mehr sprechen will. Die ganze Familie versucht, einen Wald vor der Abholzung zu retten. (programmkino.de)

O mon Dieu! Die quirlige Pariser Architektin Maud weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht: Ihr Chef piesackt sie in einer Tour, ihr Ex belagert regelmäßig ihr Bett und ups, jetzt ist sie auch noch schwanger. Da ist es zugleich Segen und Fluch, dass Maud wie durch Zauberhand die begehrteste Ausschreibung der Stadt gewinnt: Sie darf den historischen Vorplatz von Notre-Dame neu gestalten. Ob es ihr gelingt, zwischen Presserummel, liebestollen Männern und der exzentrischen Oberbürgermeisterin die Nerven zu behalten? - Frech und fabelhaft: Regisseurin Valérie Donzelli schlüpft in ihrer Kino-Komödie auch gleich selbst in die Hauptrolle einer alleinerziehenden Mutter zwischen Karriere, Familie und großer Liebe! Die romantischen Turbulenzen verquickt sie mit wirklichkeitsfernen Ausreißern à la „Amélie“ und charmantem Witz – Eine hinreißende Ode an Paris, die auf der Piazza Grande in Locarno Premiere feierte und bereits das französische Kinopublikum bezauberte. ... ab 9. Dezember auch bei uns!

DON'T LOOK UP

... ab 9. Dezember nur für kurze Zeit im Kino: Der neue Film von Adam McKay (THE BIG SHORT, VICE - DER ZWEITE MANN) ... mit Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence, Timothée Chalamet, Ron Perlman, Cate Blanchett, Meryl Streep u.a.

Die Menschheit ist in großer Gefahr! Ein riesiger Asteroid rast auf die Erde zu und wird die Bevölkerung restlos auslöschen. Doch niemand glaubt den Warnungen der beiden Astronomen Kate (Jennifer Lawrence) und Randall (Leonardo DiCaprio), die sich mit ihren bahnbrechenden Erkenntnissen an die Öffentlichkeit wagen und eine Katastrophe vermeiden wollen…

 

 

... ab 9. Dezember in der Sonntagsmatinee!

Der Filmemacher Thomas Balmès reist in seinem Film nach Bhutan, ein kleines Land zwischen Indien und China. Zehn Jahre zuvor war er schon einmal hier. Damals porträtierte er den siebenjährigen Peyangki, der als Buddhist in einem Kloster vor den Bergen lebte, wo es noch keinen allgemeinen Zugang zum Internet gab. Zehn Jahre später ist alles anders: das Smartphone ist inzwischen ein ständiger Begleiter des 17 Jahre alten Mönchs – sogar beim Gebet. Über sein Telefon führt er auch eine virtuelle Beziehung mit einer Sängerin, die in der Hauptstadt Thimphu lebt. Mit dem Sammeln von Pilzen will Peyangki genug Geld verdienen, um sie endlich einmal zu besuchen. Bis dahin singt sie ihm über das Internet Liebeslieder. (filmportal.de)

Am 21. Dezember - dem kürzesten Tag dieses Jahres - zeigen wir um 20 Uhr ein Kurzfilmprogramm: die Golden Shorts 2021 (8 Filme in 85 Minuten), die Highlights des diesjährigen Interfilm-Festivals!

Ein Bürger wird von Blitzen verfolgt, Gott baut Mist, Rentner machen Aufstand, Hellsehen erweist sich als gefährlich, im Kino wird die Leinwand lebendig, ein Junge entwickelt tapfer Verdienststrategien, ein Mädchen hält eine Rede an die Welt und Licht führt in eine bessere Welt.

... ab 23. Dezember bei uns! (Allerdings ist am 24.12. geschlossen!)

 

„Ein CATCH ME IF YOU CAN in der Welt der Kunst” (Screen International)

Die ebenso spannende wie unterhaltsame Kunst-Doku THE LOST LEONARDO erzählt die Geschichte des Salvator Mundi, des mit 450 Millionen Dollar teuersten jemals verkauften Gemäldes, von dem behauptet wird, es sei ein lange verschollenes Meisterwerk von Leonardo da Vinci. Von dem Moment an, in dem es von einem zwielichtigen Auktionshaus in New Orleans erworben wurde  und seine Käufer unter der billigen Restaurierung meisterhafte Pinselstriche entdeckten, wurde das Schicksal des Salvator Mundi von einem unersättlichen Streben nach Ruhm, Geld und Macht bestimmt. Doch je höher der Preis des Gemäldes stieg, desto mehr stellte sich die Frage nach seiner Echtheit. Ist dieses mehrere Millionen Dollar teure Gemälde tatsächlich von Leonardo – oder wollen bestimmte Big Player nur, dass es so ist?  THE LOST LEONARDO enthüllt die verborgenen Pläne der reichsten Männer der Welt und der mächtigsten Kunstinstitutionen und zeigt, wie Eigeninteressen die Wahrheit auf den zweiten Platz verweisen.

DIE KÖNIGIN DES NORDENS

...ab 30. Dezember täglich in Saal 1!

"So wird's gemacht! Der beste Historienfilm seit Jahren!" (BERLINGSKE)

1402: Die legendäre Margarethe vereint Dänemark, Norwegen und Schweden zu einer Allianz in der herrschenden Hand ihrer Familie, dem dänischen Königshaus. Als alleinige ungekrönte Regentin lenkt sie die Geschicke des Nordens mittels ihres jungen Adoptivsohns Erik. Doch das nordische Bündnis hat viele Feinde: Margarethes intrigante Gegenspieler behaupten plötzlich, ihr geliebter, totgeglaubter Sohn würde noch leben... Margarethe muss nicht nur um das Überleben ihres Großreichs kämpfen, sondern auch ihre zwiespältigen Gefühle in Einklang bringen. Denn eine niederträchtige Verschwörung ist im Gange, die Margarethe alles kosten könnte, an das sie glaubt.

In dem beeindruckenden Historienfilm glänzt die preisgekrönte Schauspielerin Trine Dyrholm in der Hauptrolle, die bei den jüngst stattgefundenen Nordischen Filmtagen in Lübeck nicht nur mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde, sondern auch mit DIE KÖNIGIN DES NORDENS eine umjubelte Deutschlandpremiere feierte. Völlig zurecht durfte sich Regisseurin Charlotte Sieling zum Ende des Festivals über den Publikumspreis freuen! (Verleih)

 

 

... ab 20. Januar 2022 auch bei uns!

Insta-Stories, Streaming, Fitness-Apps, E-Books und Twitter-Trends. Der Hype um die fast vollständige Digitalisierung unseres Lebens weicht einer zunehmenden Sehnsucht nach dem Echtem und Greifbarem. Digital Detox und Slow Food sind im Trend; Vinyl und analoge Fotografie, Handgeschriebenes und Selbstgemachtes feiern ein Comeback. In seinem Dokumentarfilm lässt Jens Meurer Menschen zu Wort kommen, die schon die Wendung zum Analogen suchten, als andere sich noch den Verheißungen der nächsten iPhone-Generation hingaben. Wie der exzentrische, aber sympathische Held des Films, Florian „Doc“ Kaps, der 2008 sein gesamtes Vermögen riskierte, um mit einer kleinen Gruppe Idealisten die letzte Polaroid-Fabrik der Welt vor dem Aus zu retten. Ein beherztes Schwimmen gegen den Strom und der Versuch, sich aus dem Griff der Technologien zu lösen. (Verleih)

© 2017 filmkunst 66  –  Bleibtreustr. 12, 10623 Berlin