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Vorschau

... nur am Montag, dem 20. September um 14:30 Uhr hier im Kino! 

Es waren einmal drei grimmige Räuber: Schreckliche Kerle, die im finsteren Wald auf der Lauer lagen und alles plünderten, was des Weges kam. In einer tiefschwarzen Nacht überfielen sie eine Kutsche, wie es eben ihre Gewohnheit war. Doch welch eine Enttäuschung! Kein Gold, keine funkelnden Juwelen fanden sie vor, nur ein kleines vorwitziges Mädchen, das gegen ihren Willen auf dem Weg in ein Waisenhaus war. Von Angst keine Spur – im Gegenteil. Blitzschnell witterte die clevere Tiffany ihre Chance, dem gefürchteten Heim zu entgehen und gab sich listig als Tochter eines reichen Maharadschas aus, der für ihre Freilassung viel „Lösegold“ bezahlen würde. Der Trick funktionierte und die Räuber nahmen die kleine Geisel mit in ihr Quartier, wo sie deren finsteres Leben durch Witz und Charme gehörig durcheinanderbrachte. ...

Die filmische Umsetzung von Tomi Ungerers Kinderbuch-Klassiker aus dem Jahr 1961 kam 2007 in die Kinos und begeisterte nicht nur ein Millionenpublikum, sondern auch die Kritiker. Neben der Geschichte, die im Tonfall der berühmten Vorlage erweitert wurde, bestechen vor allem die einfallsreichen Zeichnungen, die – trotz vieler eigener Akzente – die Originalität und den subversiven Charme der ursprünglichen Figuren bewahren.

Nun wurde dieser herausragende Zeichentrickfilm im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe 2020 digitalisiert und wird als Kinderfilm des Monats garantiert eine neue Zuschauergeneration begeistern. (Kinderkinobüro Berlin)

Anders Thomas Jensen und Mads Mikkelsen – das ist seit vielen Jahre ein eingespieltes Team und erzählt Geschichten auf höchstem Niveau. Häufig etwas schwarzhumorig, immer aber auch dramatisch und manchmal als Wanderer zwischen den Genres. Das gilt auch für „Helden der Wahrscheinlichkeit“, in dem ein Mann Rache für den vermeintlichen Unfalltod seiner Frau will. Eine geradlinige Geschichte, aber bei Jensen doch mehr als das. Ein brillant erzählter Rachefilm für den intelligenten Zuschauer, der für jeden etwas bietet. (programmkino.de) ... ab 23. September täglich auch bei uns!

... ab 23.09. (fast) täglich in unserem Programm!

 

Könnte ein Sommer katastrophaler starten? Das geplante Projekt von Künstlerin Frances fällt ins Wasser, ihr Freund macht Schluss und während ihre jüngere Schwester glückselig ihre Verlobung feiert, verkünden die Eltern das Ehe-Aus. Frustriert nimmt Frances kurzerhand ein Kunststipendium in Norwegen an und begibt sich aus der Enge New Yorks auf die abgelegenen, kargen Lofoten, wo die Sonne niemals untergeht. Vor dem mystischen Panorama warten aber neue Herausforderungen: Sie muss sich mit einem grummeligen Künstler als Chef plagen, begegnet exzentrischen Wikingern und stolpert über einen trauernden Junggesellen. 

„Feuchtgebiete“-Erfolgsregisseur David Wnendt goes Hollywood! Für seine leichtfüßig-verspielte Verfilmung von Rebecca Dinerstein Knights Roman versammelt er internationale Stars vor der Kamera: Jenny Slate („Venom“) sucht an der Seite von Alex Sharp („To the Bone“), Zach Galifianakis („Hangover“) und Golden-Globe-Preisträgerin Gillian Anderson („The Crown“) auf den norwegischen Lofoten ihren persönlichen Lebenssinn – und findet die Liebe.

"TIEFGRÜNDIG, ANRÜHREND, PACKEND - UNBEDINGT ANSEHEN" Marcus H. Rosenmüller
"NUR SO KANN INTEGRATION FUNKTIONIEREN, SEHR BERÜHREND!" Süddeutsche Zeitung
"ALI CUKUR IST EIN WUNDERBARER VERMITTLER FÜR DEN BOXSPORT" Henry Maske, Boxweltmeister

 

Mit Herz, Humor, Verstand und sehr viel Power: Rund um den engagierten Münchner Boxtrainer Ali Cukur entspinnt sich die spannende und bewegende Geschichte einer Gruppe von Jugendlichen, die über das Boxen ihr Leben ändern wollen und werden. Ein Trainingslager in Ghana wird dabei zur Initialzündung für die menschliche und sportliche Entwicklung. (programmkino.de) ...ab 16. September in Einzelvorstellungen. Nur am Mittwoch, dem 7. Oktober um 17:30 Uhr in Anwesenheit des Protagonisten Ali Cukur!

 

Regisseur Michael Konstabel ist seit 1995 in der Filmbranche als Rechercheur unterwegs. „Helden wir wir“ und „Good bye Lenin!“ drehten sich um den Mauerfall, später kamen viele Aufarbeitungen des Ii. Weltkrieges wie „Dresden“, „Rommel“ und „Unsere Mütter, unsere Väter“ hinzu. 

Mit seinem Dokumentarfilm „Generation Adolf“ ist er selber als Filmemacher in die Vergangenheit seiner Heimatstadt gegangen.  Jürgen Hansen ist am 20. April 1939 geboren und nach dem Wunsch der ortsansässigen Machthaber sollte der Junge Adolf heißen, aber seine Eltern lehnten das ab. Jetzt würde gerne Jürgen gerne mehr darüber erfahren, denn seine Eltern haben - wie so viele - über diese Zeit geschwiegen. Der Film ist eine Geschichtsschreibung über den Vornamen Adolf: vom Freiherr Knigge bis zum Schriftsteller Adolf Muschg. Ach, dann gab es ja noch einen… 

Am 29. September um 17:30 Uhr mit anschließendem Gespräch zwischen dem Regisseur und Protagonisten des Films.

Die Ozeane als riesige Müllkippe? Dies kann die Meeresbiologin Jaswinder (Meriam Abbas) unmöglich zulassen! In Nordirland hat sie ein Labor aufgebaut, wo sie mit vollem Einsatz an einem Projekt forscht, das den Plastikmüll in den Weltmeeren drastisch reduzieren könnte. Damit aber macht sie sich mächtige Feinde, allen voran den Recycling-Unternehmer Fleckmann (Heino Ferch), der sich als Saubermann gibt, aber in Wahrheit Geld mit illegaler Müllentsorgung scheffelt.

Jaswinder schwebt in größter Gefahr: Sie erhält Droh-Mails, ein Dieb bricht in Irland ins Labor ein – und schließlich verschwindet sie spurlos von Bord ihres Forschungsschiffes. Ein Glück, dass ihr Sohn Tarun (Caspar) und dessen Freundin Alice (Emilia) echte Pfefferkörner sind: Mit viel Mut und Cleverness machen sie sich an die Lösung ihres neuesten Falls. Von der Forschungsstation an der nordirischen Steilküste über ihr Hauptquartier in der Hamburger Speicherstadt führt sie ihre abenteuerliche Reise bis in den Fischerort Wesemünde, wo Jaswinders Forschungsschiff liegt.

Bei ihrem neuesten Kriminalfall brauchen die Pfefferkörner Alice und Tarun jede Unterstützung, die sie kriegen können – und finden sie im Geschwisterpaar Jonny (Leander) und Clarissa (Charlotte), das sie in Wesemünde kennen lernen. Und schließlich hilft auch die Bande der Fischerkinder, angeführt von Hanna (Linda), mit, die Entführer aufzuspüren, Jaswinder zu befreien und ihre Erfindung zu retten… (Verleih)

...ab 30. September in unserem Kinderprogramm!

 

 

... nur am Montag, dem 4. Oktober um 14:30 Uhr hier im Kino! 

Ein Jahr nachdem Jim und Lukas den Drachen Frau Mahlzahn besiegen konnten, ziehen dunkle Wolken über Lummerland auf: Die Bande „Die Wilde 13“ findet keine Abnehmer für die entführten Kinder mehr, und dementsprechend leer sind ihre Kassen. Das schreit förmlich nach Rache!

Noch ahnen die Inselbewohner nichts von der drohenden Gefahr. Sie feiern den Besuch von Prinzessin Li Si, die von Jim einst aus Kummerland gerettet wurde. Ihr kann er sein größtes Geheimnis anvertrauen: Er möchte endlich die Wahrheit über seine Herkunft erfahren. Um das Geheimnis zu lüften und Lummerland vor den Piraten zu beschützen, stechen Jim und Lukas gemeinsam mit den Dampflokomotiven Emma und Molly erneut in See. Auf ihrer gefährlichen Reise in Richtung Barbarisches Meer wird Molly entführt, eine Meerjungfrau gerettet, eine Piratenschlacht verloren und eine Insel entdeckt, die eigentlich nicht da sein darf. Kann Jim seine Freunde befreien und die Piratenbande außer Gefecht setzen? Und was hat die geheimnisvolle Insel mit Jims Herkunft zu tun?

Düster, keine Sonne, trübe Aussichten - das ist die faszinierende Stimmung im österreichischen Film „Hinterland“ von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“), der in Locarno auf der Piazza Grande Weltpremiere feierte. In einem fantastisch gezeichneten Wien klärt der Kriegsheimkehrer Peter Perg 1920 eine Mordserie an anderen Soldaten auf. Dabei werden die Opfer sadistisch hingerichtet und mit einer Botschaft ausgestellt. (programmkino.de) ...ab 7. Oktober hier im Kino!

Die Regisseurin und Produzentin Lisa Eder ist im Naturfilmbereich kein unbeschriebenes Blatt. Immerhin führte sie bereits bei „Die Alpen von oben“ Regie und hat unter anderem in Bayern, Kenia, auf den kanarischen Inseln und in verschiedenen Nationalparks gefilmt. Ihr neuer Dokumentarfilm „Der wilde Wald“ erzählt vom Nationalpark Bayerischer Wald, dem ersten international anerkannten Nationalpark Deutschlands. Den Fokus legt Eder auf die Beziehung der Menschen zur Natur im Allgemeinen und jene zum Naturschutzgebiet Bayerischer Wald im Speziellen. Seine Deutschland-Premiere feierte der ausgewogen-informative und zugleich atmosphärische Film beim DOK.fest München. (programmkino.de) ... ab 7. Oktober auch bei uns!

DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE

... ab 21. Oktober in unserem Kinderprogramm!

 

Ida muss umziehen. Weg von ihrem Zuhause, ihrer Schule und vor allem: Weg von ihren Freunden. In der neuen Klasse tut sie sich schwer. Eines Tages verkündet ihre Klassenlehrerin Miss Cornfield, dass demnächst jedes Kind in der Klasse ein magisches Tier als Begleiter bekommt. Ausgerechnet die beiden Außenseiter Ida und Benni erhalten als erste ihre neuen Gefährten, die Freunde fürs Leben werden sollen. Ida wird der Fuchs Rabbat an die Seite gestellt, Benni die Schildkröte Henrietta. Die magischen Tiere können nicht nur sprechen, sie haben alle auch einen ganz eigenen Charakter. Während Henrietta zwar etwas langsam, aber dafür fast 200 Jahre alt und sehr weise ist, ist Rabbat ebenso pfiffig wie gewitzt. Durch Rabbat wird Ida plötzlich zum Klassenstar und jeder möchte mit ihr befreundet sein. Benni bleibt ein Außenseiter. Doch wenigstens kann er mit Henrietta Skateboard fahren und seine Leidenschaft für Piraten teilen. In der Schule gibt es noch andere Aufregung: Immer wieder verschwinden Gegenstände, ein Schuldieb treibt sein Unwesen! Wilde Verdächtigungen zirkulieren und die spannende Suche nach dem Täter beginnt.

Seine Koch- und Süßspeisenbücher werden weltweit millionenfach verkauft (allein in Deutschland schon über 1,5 Millionen Exemplare), er betreibt in London sechs erfolgreiche Restaurants, die Presse bezeichnet seine Bücher als "Bibel" und ihn als "Guru" der kulinarischen Kunst: Yotam Ottolenghi ist der Star schlechthin in der Szene. Für eine Ausstellung zu Versailles im berühmten Metropolitan Museum of Art in New York bekommt Ottolenghi den Auftrag, ein extravagantes Dessert-Buffet ganz im Sinne des Mottos zu kreieren – der Film begleitet ihn und sein Team auf dem spannenden und teils holprigen Weg zum Ziel.

Zusammen mit fünf Spitzenkonditoren macht es sich Ottolenghi nicht nur zur Aufgabe, Kuchen und andere Süßspeisen inspiriert vom französischen Schloss Versailles zu zaubern, sondern auch durch die Kreationen ein Verständnis für die Geschichte und Kunst zu schaffen. Eine Orgie des Backens, ein Fest für die Augen! (Verleih) ... ab 21. Oktober auch bei uns im Kino!

RESISTANCE - WIDERSTAND

Marcel Marceau war zu Lebzeiten ein von seinem Publikum hochgeschätzter Pantomime. Autor und Regisseur Jonathan Jakubowicz macht ihn in seinem bewegenden Drama „Resistance – Widerstand“ zum Dreh- und Angelpunkt einer aufsehenerregenden Befreiungsaktion und lässt dabei nicht nur Jesse Eisenberg in der Hauptrolle triumphieren, sondern überraschenderweise auch Matthias Schweighöfer. (programmkino.de) … ab 14. Oktober täglich in Saal 1!

 

 

Mit seiner rigorosen Bauern-Lovestory „God’s Own Country“ lieferte er ein bravouröses Debüt. In seinem zweiten Streich erzählt der Brite Francis Lee mit ähnlich emotionaler Wucht die Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen Mitte des 19. Jahrhunderts. Oscar-Preisträgerin Kate Winslet gibt die vom Leben enttäuschte Fossilien-Händlerin in der Provinz, der von einer jungen Besucherin gehörig der Kopf verdreht wird. Glaubhafte Figuren, eine exzellente Besetzung sowie atmosphärisch dichte Bilder bieten eine zauberhafte Liebesgeschichte der bewegenden Art. OSCAR-verdächtig! (programmkino.de) ... ab 4. November 2021

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